Gemeindebau: Betriebskosten werden geprüft

Auch Badens Bürg­er­meis­ter August Breininger fordert jet­zt eine rest­lose Aufk­lärung der Betrieb­skosten-Explo­sio­nen im Gemein­de­bau. „wir badener“-Stadtrat Jowi Tren­ner, der die Angele­gen­heit öffentlich gemacht hat­te, ist damit zufrieden.


Tren­ner hat­te im Stad­trat am Dien­stag die Über­prü­fung der Betrieb­skosten, die von der Hausver­wal­tung „Immo­bilien-Allianz“ vorgeschrieben wur­den und zum Teil um 85 Prozent explodiert waren, durch einen unab­hängi­gen Wirtschaft­sprüfer ver­langt.

 Man einigte sich, die Betrieb­skosten durch den Mieter­schutzver­band über­prüfen zu lassen. Wobei die Stadt für jene Häuser, in denen es gravierende Kosten­ex­plo­sio­nen gab, die Kosten übern­immt. Breininger: „Auch am Sozialamt sind natür­lich Beschw­er­den ein­ge­langt, wir hän­gen nur nicht alles gle­ich an die große Glocke. In den meis­ten Häusern gab es keine beson­deren Abwe­ichun­gen. Aber tat­säch­lich gab es in eini­gen Baut­en große Diver­gen­zen zwis­chen den monatlichen Teil­be­trä­gen und der Jahresabrech­nung.“

Breininger ver­ste­ht das nicht. Denn teil­weise wur­den den Gemein­demietern sog­ar niedrigere Teilzahlun­gen vorgeschrieben als noch zu Zeit­en des Woh­nungs­beamten Wolf (bis 2003), und es sei ja sei­ther „nichts bil­liger gewor­den“. Der Bürg­er­meis­ter kri­tisiert die man­gel­nde Flex­i­bil­ität der jährlichen Vorschrei­bun­gen durch die Hausver­wal­tung, bei hal­b­jährlich­er Berech­nung könne man viel flex­i­bler reagieren. Außer­dem sei in den Abrech­nun­gen nicht auf die Möglichkeit der Raten­zahlung hingewiesen wor­den. Und bei Verän­derun­gen seien die Mieter nur ungenü­gend informiert wor­den.

Kon­tak­t­per­son für Beschw­er­den ist der zuständi­ge Ref­er­ent im Rathaus, Mag. Christoph Kunaver. Stad­trat Jowi Tren­ner: „Auch ich nehme diese Beschw­er­den auf und leite sie weit­er (Tel. 0664 / 183 39 39).“

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