Grüne: Neuer Kindergarten liegt nicht gut

Die bei­den Grün-Ladys aus Kot­ting­brunn, Ulrike Falkner und Dr. Angela Berger, füh­len sich missver­standen. Die SPÖ hätte ihnen in einer jüng­sten Aussendung unter­stellt, gegen den geplanten neuen Kinder­garten zu sein. Das sei schlicht falsch.

Tat­säch­lich geht aus dem Pro­tokoll einer Gemein­der­atssitzung im Früh­jahr her­vor, dass die Idee, einen neuen Kinder­garten zu bauen, „ein­stim­mig — also auch mit den Stim­men der Grü­nen — angenom­men“ wurde.

Grüne Enthal­tung, warum?

Als es jedoch um den Ankauf eines Grun­des für diesen Neubau ging, enthiel­ten sich die Grü­nen (ebenso wie übri­gens auch die Bürg­erliste Weiss). Warum? Dr. Angela Berger: „Im Bud­get 2006 ist kein Geld für den Bau des Kinder­gartens vorge­se­hen, außerdem ist die Lage dieses Grund­stückes am Ort­srand nicht ideal. Wir brauchen Kindergärten im Zen­trum. Dass ein Grund am Ort­srand bil­liger ist als ein zen­traler, sollte kein Argu­ment sein. Eine durch­dachte Pla­nung ver­misse ich jeden­falls. Auch die Verkehrssi­t­u­a­tion vor dem neuen Kinder­garten sei nicht unprob­lema­tisch. Denn: das gle­ichzeit­ige An- und Weg­fahren von mehreren Autos, die Kinder brin­gen oder abholen, sei beim neuen Kinder­garten nicht möglich.

Etwas bewegt!“

Die Grü­nen haben im Dezem­ber 2005 einen Dringlichkeit­santrag über dro­hen­den Platz­man­gel in den drei beste­hen­den Kot­ting­brun­ner Kindergärten einge­bracht. Erst danach sei die regierende SPÖ bereit gewe­sen, sich mit dem Prob­lem inten­siver auseinan­derzuset­zen, sagt Dr. Angela Berger. Der Kinder­garten soll in der Rotkreuz-Sied­lung errichtet wer­den.

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