Zahlreiche Reaktionen zur Tierheim-Debatte
August 18th, 2006
Die Vorwürfe der Frau Warner gegen den ehemaligen Tierheimleiter Helmut Wurglitsch beziehen sich auf die Jahre 2004+2005. Erst jetzt das Schweigen zu brechen hat eine außerordentlich schiefe Optik. Warum hat die Obfrau nicht schon damals die nötigen Konsequenzen gezogen? Diese Unterlassung lässt nur einen Schluss zu.
Muss Frau Dobner nun mit allen Kräften von der Tatsache ablenken, dass ihre „Wahl“ zur Obfrau des Vereins nach wie vor überaus umstritten ist?
Durchaus möglich ist auch, dass Frau Warner sich nun für ihre Anstellung bei der Obfrau revanchiert. Zusätzlich tauchen immer wieder Gerüchte auf, in denen man Frau Warner die Tierheimleitung versprochen haben soll.
Mehr als verständlich ist, dass man in Zeiten wie diesen einen so gut bezahlten Teilzeitjob behalten möchte. Wie die Obfrau mit Mitarbeitern verfährt, die sich nicht kooperativ verhalten ist auch Frau Warner nicht fremd. Schade nur, dass sich Frau Warner nun von der Obfrau in dieser Form benützen lässt. Wann besinnt sich die Obfrau endlich?
Ist ihr nicht begreiflich zu machen, dass es eine Schande ist Mitarbeiter derart zu missbrauchen? Wer von uns würde, wenn er um seine Anstellung bangen muss, nicht auch versuchen, dem Arbeitgeber dienlich zu sein?
Wir hoffen sehr, dass der Einsatz von Frau Warner für die Tiere und den Tierschutz nicht darunter leiden wird. Ihr Engagement für die Tiere und das Tierheim sind unumstritten.
Marion Lath
Liste Jacoby Wurglitsch
Wir sind durch Frau Warner Mitglieder des Badener Tierschutzvereins geworden. Wir kennen sie schon seit vielen Jahren, wissen, wie sehr sie sich für alle Tiere einsetzt, nicht nur im Tierheim, auch privat. Etliche Katzenbaby´s wurden von ihr gesund gepflegt und auf gute Plätze vermittelt. Vier dieser Tiere haben bei uns ein zu Hause gefunden. Viele Vögel wurden von dieser Frau aufgezogen und wieder in die Freiheit entlassen. Auch Wildtiere, wie Eichkätzchen,S ieben-Schläfer,Steinmarder, Igel,j a sogar Füchse,wurden und werden von ihr liebevoll aufgezogen, bei Bedarf überwintert und wieder ausgewildert. Wir fragen uns, ob auch dieser ehemalige TierheimleiterWurglitsch jemals so viel Tierliebe, Engagement und Kompetenz gehabt hat? Von ihm hört man in derPresse nur über Politik-Wirtschaft-Kosten! Von wahrem Tierschutz dürfte dieser Herr aber keine Ahnung haben.
Marion und Günther, e-mail
Himmelschreiend sind die Anschuldigungen die Frau Warner. Wie lange will die Obfrau eigentlich „ihre“ Mitglieder für dumm verkaufen. Es dreht sich einem förmlich der Magen um, wenn man liest, zu welchen Maßnahmen Frau Dobner jetzt greift, um ihre umstrittene Position als Obfrau zu rechtfertigen. Warum sagt Frau Warner nicht klar, dass sie die Tochter der „besten“ Freundin von Frau Dobner ist. Durch die Fürsprache der Obfrau kam es zur Anstellung von Frau Warner.
Es versteht sich von selbst, dass Frau Warner nun versucht, das ihre beizutragen, um Frau Dobner zu unterstützen. Die Mittel, zu denen sie dabei greift, zeigen aber um so deutlicher, dass unter der Obfrau Dobner Packelei und Freunderlwirtschaft im Tierschutzverein an der Tagesordnung sind.
Wehe denen, die sich diesem Verhalten entgegenstellen.
Sei es der Vorstand oder der Tierheimleiter. Weg muss, wer sich gegen Dobner und „ihre“ Kumpane stellt. Dass es hier um viele persönliche Interessen geht und der Tierschutz für diese Menschen an letzter Stelle rangiert ist eindeutig erkennbar.
Warum sonst klammert sich Frau Dobner derartig verbissen an ihre Position als Obfrau.
Ob sie jemals wieder bei einer Wahl mit den Vorzugsstimmen der Tierschützer rechnen kann bezweifle ich sehr.
Familie Kellner, Tribuswinkel
Anscheinend wissen einige Wurglitsch-Anhänger, die ich NIE im Tierheim gesehen habe, alles besser als diejenigen, die etliche Jahre mit Herrn Wurglitsch gearbeitet haben.
Fakten sind:
l Herr Wurglitsch wurde in den letzten 2 Jahren mehrmals zurechtgewiesen. Ohne Erfolg!
l Es wurde uns vom Vorstand eine Mediatorin zur Verfügung gestellt. Alle wollten eine Einigung, außer Wurglitsch, der brach die Sitzungen einfach ab.
l Mir wurde nie die Tierheimleitung versprochen! Dies wäre auch gar nicht möglich, da vom Gesetz her nur jemand mit akademischem Titel oder einschlägiger Fachausbildung ein Tierheim leiten darf.
l Ich bin niemandem verpflichtet, außer den Tieren.
l Es ist richtig, dass meine Mutter mit Fr. Dobner befreundet war, doch ohne der nötigen Kompetenz wäre ich sicher nicht schon so lange im Tierheim.
l Tatsache ist: Meine Mutter ist vor fast zwei Jahren verstorben. Ich halte es für niveau- und pietätlos, sich über Verstorbene in den Medien zu äußern. Doch diverse Wurglitsch-Anhänger gehen im wahrsten Sinne des Wortes „über Leichen“. Wenn Menschlichkeit bei diesen Leuten so schnell auf der Strecke bleibt, wie verhält es sich dann bei der Tierliebe? (gekürzt)
Martina Warner,
Kottingbrunn
Ich war bis Oktober 2005 ehrenamtlich im Tierheim Baden tätig. Die Vorwürfe, die Frau Martina Warner gegen Herrn Wurglitsch erhebt, sind eine Sauerei. Hier meine Bemerkungen zu den einzelnen Punkten:
l Katzenseuche 2004: Sehr wohl hat der damalige Tierheimleiter Wurglitsch Tierarzt Holper um Hilfe ersucht. Doch Holper hat nur die routinemäßigen Kohlepulver verordnet. Hätte er Stuhlproben entnommen, hätte er festgestellt, dass es sich nicht um gewöhnlichen Durchfall handelte sondern um die Katzenseuche. Ich selbst habe 2001 einen Schäferrüden aus dem Tierheim zu mir nach Hause genommen, der durch eine Durchfallerkrankung auf 18 Kilo abgemagert ist. Durch die lieblose Behandlung seitens Holper leidet der Hund bis heute an einer schweren Darmkrankheit. Ich möchte Frau Warner daran erinnern, dass sie selbst ursprünglich die größten Bedenken gegen Holper hatte. Ist sie inzwischen einer Gehirnwäsche unterzogen worden durch Frau Dobner?
l Jeder hereinkommende Hund wurde tierärztlich untersucht. Die Kosten sind natürlich dem Tierbesitzer anzurechnen. Es ist nicht Herr Wur glitsch, der entscheiden kann, ob ein Tierbesitzer sein Tier wieder zurückbekommt. Dafür ist nur der Amtstierarzt zuständig!
l Herr Wurglitsch konnte manche aggressiven Hunde tatsächlich nicht aufnehmen. Niemand konnte ja zu diesen in die Box und Herr Wurglitsch wollte keinen Mitarbeiter gefährden.
l 100 Leute pro Wurglitsch waren bei der Generalversammlung, aber nur 15 pro Dobner. Es ist nicht rechtens, dass sie 1000 Unterstützungserklärungen für sich zählte. Diese Menschen haben vielfach ihre Tierschutzvereins-Mitgliedsbeiträge noch nicht bezahlt. Reine Freunderlwirtschaft! Wenn es eine Gerechtigkeit gibt, dann müssen diese Leute raus aus dem Tierschutzverein.
Ich bin bereit, alle meine Aussagen vor Gericht unter Eid zu wiederholen.
Helga S., Unterwaltersdorf
zum angesprochenen Artikel der Frau Warner
“Wurglitsch ist kein Tierfreund!”
Entry Filed under: baden, bezirk baden, meinung
1 Comment Add your own
1. gasael | September 23rd, 2006 at 19:03
Helga S glaubt doch selber nicht was sie schreibt, denn lügen kann jeder
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