Islamischer Gebetsraum im Wr. Neustädter Spital geplant

Am Mittwoch, dem 20. Sep­tem­ber 2006, präsen­tierte Stadträtin Gabriele Puschnig gemein­sam mit Stadträtin Dr. Eva­maria Slu­ka-Grab­n­er, LAbg. Alfre­do Rosen­maier und der kol­le­gialen Führung des Kranken­haus­es die Pläne für einen islamis­chen Gebet­sraum im Schw­er­punk­tkranken­haus Wiener Neustadt. Dieser Gebet­sraum wird sich im 1. Stock des Bet­ten­hochtrak­tes befind­en und soll Ende 2006 eröffnet wer­den.

 Im  Schw­er­punk­tkranken­haus Wiener Neustadt wer­den pro Jahr rund 46.000 Patien­ten betreut, davon  ca. 14.000 mit mus­lim­is­chem Beken­nt­nis. Die Mehrzahl der mus­lim­is­chen Patien­ten fre­quen­tieren die Abteilun­gen Mütterheim/Gynäkologie, Kinder­abteilung, Interne Abteilun­gen und Chirurgie. Wie im AKH Wien wird für diese Bevölkerungs- bzw. Patien­ten­gruppe ein Gebet­sraum ein­gerichtet, um den religiösen und seel­sorg­erischen Ansprüchen zu entsprechen. Die Innenausstat­tung wird im Ein­vernehmen mit dem Inte­gra­tions­beirat der Stadt Wiener Neustadt und den islamis­chen Seel­sorg­ern erar­beit­et.

 Für die christlichen Patien­ten ste­ht seit langem eine Kapelle (im 1. Stock des Alt­baus beim Über­gang zum 1. Obergeschoß des Bet­ten­hochtrak­tes) sowie in Zusam­me­nar­beit mit dem Neuk­loster eine sehr engagierte und gut organ­isierte Seel­sorge im Kranken­haus zur Ver­fü­gung.

 Stadträtin Gabriele Puschnig set­zt sich seit langem dafür ein, dass den religiösen und seel­sorg­erischen Bedürfnis­sen der Pati­entIn­nen angemessen und mit Würde entsprochen wer­den kann: „Diese Idee ist im Inte­gra­tions­beirat ent­standen und wurde sofort von Bürg­er­meis­ter Bern­hard Müller unter­stützt. Ver­wal­tungs­di­rek­tor Mag. Her­bert Schnötzinger hat sich sog­ar im AKH Wien informiert, auch die Ver­ant­wortlichen der Moscheen in Wiener Neustadt, Felix­dorf und Sol­lenau wer­den ein­be­zo­gen.“

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