Wer ein zentrales Kulturkonzept fordert, ist ein Neo-Stalinist!”

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Badens Stadthis­toriker Dr. Rudolf Mau­rer (Bild) ver­steht sich – seit 13 Jahren — als Teil des dezen­tralen Badener Kul­turkonzeptes und ist „fast ein bis­serl belei­digt“, dass dieses Konzept in der aktuel­len poli­tis­chen Debatte kaum wahrgenom­men wird. Hinge­gen fordern – so Mau­rer — „Neostal­in­is­ten“ ein zen­trales Kul­turkonzept.

Mau­rer: „Ich meine mit Neostal­in­is­ten nie­man­den per­sön­lich. Aber wer ein zen­trales Konzept mit einem zen­tralen Man­ager fordert, ist in meinen Augen ein Neostal­in­ist.“

Bürg­er­meis­ter August Breininger unter­stützt die Argu­mente von Mau­rer, ohne das Wort „Neostal­in­ist“ zu ver­wen­den. Er betont, dass auch in Sachen Kul­tur „Man­datare nicht in die Ver­wal­tung ein­greifen dür­fen. Und dass auch ein Kul­tur­man­ager nicht alles allein bes­tim­men kann.“

Die Kul­tur-Debatte in Baden ist vor allem ein „Match“ zwis­chen ÖVP-Bürg­er­meis­ter Breininger und dem Stad­trat der Grü­nen, Mag. Her­bert Först, unter Beteili­gung von Christine Witty (wir badener).

Breininger sieht neben der Operette vor allem in der „Vielfalt“ die kul­turelle Stärke von Baden, und diese Vielfalt sei sein Konzept. Först sieht hinge­gen neben der Operette die Notwendigkeit einer Schw­er­punkt-Set­zung und eines entsprechen­den Konzeptes.

Was den Kul­tur-Man­ager bet­rifft: Ein solcher soll im Zuge der Instal­lierung des Arnulf Rainer-Muse­ums im Frauen­bad gefun­den wer­den und die kün­ftige Badener Kul­tur-GesmbH leiten.

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