Die Russen lieben Baden

Im Vor­jahr beklagte man in Baden einen Rück­gang bei den Näch­ti­gungszahlen. Der Grund dafür waren diverse Umbau­maß­nah­men in den Kurho­tels. Dadurch hat­te sich die ver­füg­bare Bet­ten­zahl reduziert. Inzwis­chen ist der Umbau abgeschlossen, und laut der neuesten Sta­tis­tik kon­nte Baden wieder an die Erfol­gs­sai­son 2003/2004 anschließen, berichtet Touris­mus-Direk­tor Klaus Lorenz.

Konkret bedeutet das, dass die Ankün­fte gegenüber der Vor-Sai­son um 2,2 % gesteigert wur­den — von 81.435 in der Sai­son 04/05 auf 83.225 in der Sai­son 05/06, im Okto­ber endete.
Bei den Näch­ti­gun­gen gab es sog­ar ein Plus von 4,45 %, 421.761 in absoluten Zahlen.

Begehrte Russen

Etwa die Hälfte der Steigerun­gen ist auf die Kuranstal­ten zurück­zuführen. Die andere Hälfte — und das freut Touris­mus­di­rek­tor Klaus Lorenz beson­ders — aber auf touris­tis­che Maß­nah­men. Beson­ders die Russen kom­men gerne nach Baden. Sie sind — mit 8000 Näch­ti­gun­gen — nach Öster­re­ich und Deutsch­land bere­its der drittstärk­ste Markt.
„Ein Russe gibt dreimal so viel aus wie ein klas­sis­ch­er Europäer,“ freut sich Lorenz über Wertschöp­fungsef­fek­te. Zur Zeit kom­men die Russen eher als Indi­vid­u­al­touris­ten, Baden will aber auch den Geschäft­s­touris­mus ankurbeln. In Zukun­ft will man auch die Märk­te in Indi­en und Chi­na stärk­er „bear­beit­en“, denn sie zählen — so Lorenz — zu den „am stärk­sten boomenden Touris­mus­märk­ten“.

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