Ein Brunnen — 25 Köpfe

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Bürg­er­meis­ter Bosch mit dem Kün­stler Jür­gen Ramacher (r.) Foto: ludikovsky 

Der Leobers­dor­fer Gen­er­a­tio­nen­park wird Mitte Juni bei seiner offiziel­len Eröff­nung um ein Glanzstück reicher sein. Im Zen­trum wird ein sechs Meter hoher, fün­feck­iger Brun­nen aus Nirosta aufgestellt, dessen Flächen von 25 wasser­speien­den Bronzeköpfen geziert wer­den.

Für diese 25 Köpfe (jew­eils fünf pro Fün­feck) sol­len Leobers­dor­fer aller Alters­grup­pen (von 6 bis 66+) als Mod­elle dienen. Damit soll gezeigt wer­den, dass der Gen­er­a­tio­nen­park für alle Alters­grup­pen attrak­tiv ist. Geschätzte Kosten derzeit: 50.000 Euro.
5 pro Alters­gruppe
In den näch­sten Tagen erhal­ten alle Leobers­dor­fer Haushalte ein Infor­ma­tions­blatt mit Anmelde­for­mu­lar, mit dem sich alle diejeni­gen, die sich auf dem Brun­nen „verewigen“ wol­len, verbindlich vormerken lassen kön­nen. Das Los wird dann entschei­den, wessen Kopf als Wasser­speier — pro Alters­gruppe sind es 5 Per­so­nen — auf dem Kunst­werk in Bronze der Nach­welt erhal­ten bleiben wird.
Ramacher&Einfalt
Die Kün­stler Ramacher&Einfalt aus Baden beka­men für ihr Brun­nenob­jekt die meis­ten Stim­men des Gemein­der­ates. Bei der Präsen­ta­tion des Brun­nen­pro­jek­tes erk­lärte der Kün­stler Mag. art. Jür­gen Ramacher : „Die Men­schen aus Leobers­dorf sol­len in ein zeit­genös­sis­ches Kunst­werk einge­bun­den wer­den. Der Brun­nen soll eine Zeitauf­nahme der Men­schen, die die Gemeinde aus­machen, sein. Der vorge­se­hene „Platz der Begeg­nung“ im Gen­er­a­tio­nen­park ist beson­ders für eine hohe, schlanke Kon­struk­tion geeignet, auch deshalb ent­stand die Idee zur fün­feck­i­gen, sechs Meter hohen Stele. Im Ate­lier in Baden wer­den die Neg­a­tiv­for­men der 25 Köpfe gefer­tigt. Das kann für die Mod­elle ein wenig unge­wohnt sein, aber dafür erhal­ten wir natur­ge­treue Abbil­dun­gen, die dann in Orig­i­nal­größe in Bronze gegossen wer­den.“
Weit­ere Pro­jekte
Bis zur offiziel­len Eröff­nung wer­den noch andere Pro­jekte im Gen­er­a­tio­nen­park fer­tiggestellt: Schulkinder sol­len Zeich­nun­gen fer­ti­gen, die dann auf Alu­minium Fah­nen­bildern aufge­bracht wer­den und Holzsäu­len zieren sol­len. Beim Park­bach, einem von der Tri­est­ing gespeis­ten „Bacherl“, sol­len Klet­ter­bäume und große Steine zur Attrak­tion für die Kinder wer­den.
Ebenso ist das Auf­stel­len neuer Sitzgele­gen­heiten geplant, die es Eltern ermöglichen, ihre Schüt­zlinge besser im Auge behal­ten zu kön­nen.

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