Ein Brunnen - 25 Köpfe

Januar 31st, 2007

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Bürgermeister Bosch mit dem Künstler Jürgen Ramacher (r.) Foto: ludikovsky

Der Leobersdorfer Generationenpark wird Mitte Juni bei seiner offiziellen Eröffnung um ein Glanzstück reicher sein. Im Zentrum wird ein sechs Meter hoher, fünfeckiger Brunnen aus Nirosta aufgestellt, dessen Flächen von 25 wasserspeienden Bronzeköpfen geziert werden.

Für diese 25 Köpfe (jeweils fünf pro Fünfeck) sollen Leobersdorfer aller Altersgruppen (von 6 bis 66+) als Modelle dienen. Damit soll gezeigt werden, dass der Generationenpark für alle Altersgruppen attraktiv ist. Geschätzte Kosten derzeit: 50.000 Euro.
5 pro Altersgruppe
In den nächsten Tagen erhalten alle Leobersdorfer Haushalte ein Informationsblatt mit Anmeldeformular, mit dem sich alle diejenigen, die sich auf dem Brunnen „verewigen“ wollen, verbindlich vormerken lassen können. Das Los wird dann entscheiden, wessen Kopf als Wasserspeier - pro Altersgruppe sind es 5 Personen - auf dem Kunstwerk in Bronze der Nachwelt erhalten bleiben wird.
Ramacher&Einfalt
Die Künstler Ramacher&Einfalt aus Baden bekamen für ihr Brunnenobjekt die meisten Stimmen des Gemeinderates. Bei der Präsentation des Brunnenprojektes erklärte der Künstler Mag. art. Jürgen Ramacher : „Die Menschen aus Leobersdorf sollen in ein zeitgenössisches Kunstwerk eingebunden werden. Der Brunnen soll eine Zeitaufnahme der Menschen, die die Gemeinde ausmachen, sein. Der vorgesehene „Platz der Begegnung“ im Generationenpark ist besonders für eine hohe, schlanke Konstruktion geeignet, auch deshalb entstand die Idee zur fünfeckigen, sechs Meter hohen Stele. Im Atelier in Baden werden die Negativformen der 25 Köpfe gefertigt. Das kann für die Modelle ein wenig ungewohnt sein, aber dafür erhalten wir naturgetreue Abbildungen, die dann in Originalgröße in Bronze gegossen werden.“
Weitere Projekte
Bis zur offiziellen Eröffnung werden noch andere Projekte im Generationenpark fertiggestellt: Schulkinder sollen Zeichnungen fertigen, die dann auf Aluminium Fahnenbildern aufgebracht werden und Holzsäulen zieren sollen. Beim Parkbach, einem von der Triesting gespeisten „Bacherl“, sollen Kletterbäume und große Steine zur Attraktion für die Kinder werden.
Ebenso ist das Aufstellen neuer Sitzgelegenheiten geplant, die es Eltern ermöglichen, ihre Schützlinge besser im Auge behalten zu können.

Entry Filed under: allgemein, leobersdorf

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