Überfall auf Raika in Kaumberg

Der Kunde wollte nur ein Kon­to eröff­nen, dann ent­pup­pte er sich als bru­taler Räu­ber. Die Polizei ken­nt seinen Namen.

Es passierte am 29. Jän­ner, als ein Mann die Rai­ka in Kaum­berg betrat.
Er wolle nur ein Kon­to eröff­nen, brachte der ver­meintliche Kunde vor. Doch er wolle dann später noch ein­mal kom­men.
Später etwa 16.40 Uhr betrat er wieder die Bank. Der Fil­ialleit­er set­zte sich mit dem Mann zusam­men. Der Kunde zeigte seinen Ausweis her, eine vol­lkom­men nor­male Sit­u­a­tion wie sie der Fil­ialleit­er immer wieder erlebt.
Er wollte mehr…
„Wollen Sie vielle­icht einen Kaf­fee?“, fragte der Bankangestellte den Kun­den. Und der wollte. Aber er wollte noch mehr…
Der Fil­ialleit­er ging in die Küche, um dem fre­undlichen Kun­den Kaf­fee servieren zu kön­nen. Doch plöt­zlich war der Kunde alles andere als fre­undlich. Der Mann stand hin­ter dem Bankangestell­ten, in der Hand ein Mess­er. Der Kaf­fee war vergessen, der Mann wollte Geld. Er fes­selte den Fil­ialleit­er mit Hand­schellen, die Reini­gungs­frau, die sich im Kun­den­raum aufhielt, mit einem Kle­be­band und dann ver­suchte er, aus der Kas­sa Bargeld zu rauben.
Zum Tre­sor
Doch das gelang ihm nicht. Also, zurück zum gefes­sel­ten Bankangestell­ten.
Der wurde von den Hand­schellen befre­it und unter Bedro­hung durch das Mess­er gezwun­gen, den Tre­sor zu öff­nen. Daraus nahm der Täter etwa 100.000 Euro an sich und flüchtete.
Alias-Name
Der Ausweis war auf einen Alias­na­men aus­gestellt. Diesen Namen hat­te der Täter schon mehrfach für krim­inelle Aktio­nen ver­wen­det. Selb­st in Spanien ver­suchte er mit diesem Alias­na­men krim­inelle Aktio­nen zu starten. Somit war aber der Polizei auch der richtige Name des Täters kein Geheim­nis.
Es han­delt sich um den 32-jähri­gen Mario Walt­ner, geboren in Altenmarkt/Triesting, derzeit unbekan­nten Aufen­thalts.
Nach dem Banküber­fall flüchtete Walt­ner mit einem gestohle­nen VW Jet­ta. Das Fahrzeug wurde später in Altleng­bach aufge­fun­den.
Die Polizei ersucht um zweck­di­en­liche Hin­weise.

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