Lohnkürzungen bei Battenfeld

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Dr. Michael Jud­is, seit Okto­ber 2006 Geschäfts­führer von Bat­ten­feld in Kot­ting­brunn

Wirtschaftlich düstere Zeit­en in der Fir­ma Bat­ten­feld. Den­noch will das neue Führung­steam mit Geschäfts­führer Dr. Michael Jud­is an der Spitze den Kot­ting­brun­ner Tra­di­tions­be­trieb „nach vorne brin­gen“.

Den derzeit rund 420 Beschäftigten wurde — in Abstim­mung mit dem Betrieb­srat — eine Betrieb­svere­in­barung vorgelegt, die für einen Zeitraum von 30 Monat­en einen frei­willi­gen Lohn­verzicht von 2,5 % vor­sieht. Außer­dem sollen kün­ftig keine Über­stun­den mehr bezahlt wer­den. Dafür wird aber auch bei schwach­er Auf­tragslage und weniger Arbeit der volle Lohn bezahlt. „Wir geben dafür min­destens 340 Beschäftigten eine Job-Garantie,“ erläutert Dr. Michael Jud­is. Und: „Viele Mitar­beit­er haben es schlim­mer erwartet, mit Lohnkürzun­gen zwis­chen 7 und 10 Prozent.“
Auf jeden Fall soll die Fir­ma Bat­ten­feld weit­erge­führt wer­den. Dazu soll in Inno­va­tio­nen und den Aus­bau des Ver­triebes in boomenden Märk­ten wie Rus­s­land, Chi­na und Südostasien investiert wer­den. In Pla­nung ist derzeit außer­dem der Bau ein­er neuen 4000 Quadrat­meter-Pro­duk­tion­shalle. „Die Wirtschaft­sprüfer haben erst am Dien­stag dieser Woche unsere Über­lebens­fähigkeit bestätigt,“ sagt Dr. Jud­is. Seit 13. Okto­ber 2006 hat die Fir­ma Bat­ten­feld mit der deutschen „adcu­ram“ einen neuen Eigen­tümer.

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Dun­kle Wolken über der Fir­ma Bat­ten­feld in Kot­ting­brunn 

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