Mehrheit für Unterrichtsbeginn 7.25 Uhr

Im Schul­fo­rum fiel am Mon­tag die Entschei­dung: Mehrheitlich sprachen sich Eltern und Lehrper­so­n­en für die Beibehal­tung des Unter­richts-Beginns um 7.25 Uhr aus.

Der Entschei­dung im Schul­fo­rum gin­gen teil­weise hitzige Debat­ten in den Klassen­foren voran. Es ging um die Frage, ob der Unter­richt an der Volkss­chule Bad Vös­lau kün­ftig um 8 Uhr begin­nen soll und nicht — wie bish­er — um 7.25 Uhr. Die Pro 8 Uhr-Gruppe hat­te vor allem medi­zinis­che und psy­chol­o­gis­che Argu­mente ins Tre­f­fen geführt: Die Aufmerk­samkeit der Kinder sei bei einem späteren Unter­richts­be­ginn wesentlich bess­er. Außer­dem sieht das Schulzeit­ge­setz einen generellen Unter­richts­be­ginn um 8 Uhr vor, Aus­nah­men seien nur „aus zwin­gen­den Grün­den“ möglich.
Direk­torin Clau­dia Sax berichtet vom Abstim­mungsergeb­nis im Schul­fo­rum: Vier Klassen hat­ten sich für einen 8-Uhr-Beginn aus­ge­sprochen, sieben Klassen für 7.25 Uhr. (Auch bei den Lehrerin­nen ging die Abstim­mung 7:4 pro 7.25 Uhr aus).
Die wichtig­sten Gründe für die Beibehal­tung von 7.25 Uhr: Viele Kinder aus Gain­farn und Großau haben für 8 Uhr keine Bus-Möglichkeit nach Vös­lau.
Viele Geschwis­ter gehen zum Teil in die Hauptschule, die auch um 7.25 Uhr begin­nt. Viele brauchen den früheren Beginn beru­flich. Und viele empfind­en es als angenehm, wenn der Nach­mit­tag (die let­zte Stunde endet um 12.15 Uhr) zur freien Ver­fü­gung sei. Die Direk­torin: „Bei­de Seit­en hat­ten gute Argu­mente. Ich über­mit­tle nun die Zusam­men­fas­sung dem Bezirkss­chul­rat, wo let­z­tendlich die Entschei­dung fällt.“
Eine Zwei­drit­tel-Mehrheit für die eine oder andere Lösung sei in diesem Fall rechtlich nicht vorge­se­hen.

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