30 km/h-Debatte in Kottingbrunn geht weiter
April 4th, 2007
Noch nicht beendet ist in Kottingbrunn die Debatte um die nahezu flächendeckende Tempo 30-Verordnung. Mehr als 500 Protest-Unterschriften, davon über 300 aus Kottingbrunn, waren kürzlich Bürgermeisterin Gerlinde Feuchtl übergeben worden.
Die Unterzeichneten sprachen sich dafür aus, auf mehreren längeren Straßenstücken wieder Tempo 50 fahren zu dürfen. Außerdem klagten sie über die Abzocke durch Privat-Radar. „Die Privat-Sheriffs stehen nicht etwa in den Siedlungsstraßen, wo die Verkehrssicherheit durch Tempo 30 sicher erhöht wird. Nein, sie postieren sich gezielt an geraden Strecken, wo schon auch einmal schneller gefahren wird. Das ist reine Abzocke“, sagt Initiator Peter Jarosch.
Er wollte mit den Unterschriften einen Initiativantrag im Gemeinderat einbringen, und so die Ortspolitiker zumindest zu einer entsprechenden Behandlung bewegen. Seine Unterschriftenzahl wäre für einen solchen Antrag ausreichend gewesen, wurde aber aus formalen Gründen zurückgewiesen.
Trotzdem hat die Mehrheitsfraktion SPÖ auf ihrer Klausur über das Thema beraten und will sich in nächster Zeit noch einmal mit den Unterschriftensammlern zusammensetzen. Bürgermeisterin Gerlinde Feuchtl (SPÖ) betonte, dass die Tempo-30-Zonen auf einem Konzept des Verkehrsexperten Dr. Nadler beruhen und ein Wunsch der Bevölkerung seien. Peter Jarosch will das Gespräch mit Feuchtl nun abwarten. Danach will er entscheiden, ob er auf seinen Initiativantrag verzichten will oder das Anliegen der 500 Unterzeichneten doch noch in den Gemeinderat tragen will.
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1. Gabi Stockmann » Di&hellip | Mai 17th, 2007 at 07:22
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