“Das Lachen anderer macht mich glücklich!”

April 26th, 2007

heinrichschrottx.jpg

Heinrich Schrott schrieb die Boulevardkomödie “Seltsame Verhältnisse”, sein erstes Stück. Die Laientheatergruppe AmaKult in Kottingbrunn führt das Stück demnächst auf. Schrott spielt selbst mit. 

Am 3., 4. und 6. Mai spielt die neue Laiengruppe Amakult Ihr Theaterstück „Seltsame Verhältnisse“ in der Kottingbrunner Kulturwerkstatt. Was erwartet das Publikum?

Heinrich Schrott: Eine Verwechslungskomödie nach dem Stil zahlreicher Produktionen in den Wiener Kammerspielen, deren Fan ich bin. Ich liebe Schauspieler wie Maxi Böhm oder Elfriede Ott. Seltsame Verhältnisse erzählt die Geschichte einer Familie aus ärmlichen Verhältnissen, die durch Zufall aber auch durch die Tüchtigkeit der Tochter zu einem erstaunlichen Wohlstand gelangt, während eine reiche Unternehmerin ins Chaos schlittert.

So viel ich weiß, ist es Ihr Erstling. Was hat Sie inspiriert?

Schrott: Man kann sagen, die Pension Schöller, die ich sicher 40 oder 50mal gesehen habe. Eine weitere Inspirationsquelle war meine Videothek zuhause. Ich habe eine Vielzahl von Lustspielen, egal ob aus den Kammerspielen, der Josefstadt oder sonstigen Bühnen, die im Fernsehen zu sehen waren, aufgezeichnet. Und ich wollte immer schon mal eine Komödie schreiben, zumindest vom Aufbau her. Und jetzt hab ich endlich einen Anlass gehabt, meinen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen.

Wird es viel zu lachen geben?

Schrott: Nachdem ich selber gerne lache – ja. Ich liebe programmierte Schmähs, also wenn ich weiß, jetzt ist es gleich so weit, jetzt lachen sie alle. Wir werden sehen, ob das bei den „Seltsamen Verhältnissen“ auch so funktioniert. Leicht wird es sicher nicht, man darf nicht vergessen, wir sind alles Amateure, einige Darsteller stehen überhaupt das erste Mal auf der Bühne. Und Pointen zu setzen ist sogar für Profis sehr schwer. Aber wenn das unberechenbare Publikum nur halb so viel lacht, wie ich es geplant habe, dann werde ich glücklich sein.

*********

Aufführungen: 3. und 4. Mai, jeweils 19.30 Uhr, 6. Mai 18 Uhr, Markowetztrakt Kottingbrunn. Karten: 02252/74383

Entry Filed under: interview, kottingbrunn, kultur

Leave a Comment

Required

Required, hidden

Some HTML allowed:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Trackback this post  |  Subscribe to the comments via RSS Feed


Kategorien

Werbung

Blogroll

kultur

medien

politik

soziales

sport

Archiv