ÖVP Vöslau: “Die Mediation dauert zu lange!”

April 26th, 2007

Am 21. April stellte der Vöslauer ÖVP-Vorstand im Rahmen einer Klausur die Weichen für die künftige Arbeit. Ein wichtiges Thema: die geplante Moschee beim Bahnhof.

Zur Zeit läuft, wie mehrfach berichtet, eine Mediation. An ihr sind Vertreter der Gemeindepolitik und des türkisch-islamischen Bauwerbers Atib beteiligt. Kern der Mediation ist die Optik der Moschee. In Bad Vöslau wollen viele keine Minarette und keine Kuppel. Das wird als islamische Siegesrhetorik interpretiert, 1500 unterschrieben gegen diesen „fundamental-religiösen Kult-Bau“. Atib beharrt aber weiterhin auf den Minaretten und der Kuppel. Ein schwieriges Thema also. Der ÖVP dauert die Mediation aber trotzdem zu lange. Alle TeilnehmerInnen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und die offizielle Information an die Bevölkerung sei zu dürftig. „Ein lächerliches Versteckspiel!“ sagt dazu ÖVP-Pressesprecher Franz Neuhold. „Ob die Türme eckig oder rund, die Kuppel gut oder weniger gut sichtbar ist, löst nicht das Problem der über 30 Jahre verabsäumten Integration!“ In der Vorwoche hatte auch die SPÖ massive Integrationsmaßnahmen gefordert.

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