Rechtsanwalt starb beim Schwimmen

Dr. Lud­wig Pfleger war Anwalt, Poli­tik­er und Fam­i­lien­vater. Er starb während des Schwim­mens im Grü­nen Beck­en des Vös­lauer Ther­mal­bades an ein­er Lun­genem­bolie.

Die Sonne bran­nte vom Him­mel, der Sam­stag (30. Juni 2007) war ein her­rlich­er Bade­tag. So besucht­en auch Dr. Lud­wig Pfleger und seine Frau Johan­na das Ther­mal­bad in Bad Vös­lau, seine Heimat­stadt.

Drei Ärzte bemüht­en sich

Es war schon später Nach­mit­tag, als Dr. Pfleger noch einen Eiskaf­fee genoss und dann, wie so oft, im „Grü­nen Beck­en“ begann seine Län­gen zu schwim­men. Plöt­zlich ging der durch­trainierte 75-Jährige unter. Ein Bade­gast bemerk­te den Vor­fall und gemein­sam mit dem Bade­meis­ter zogen sie Dr. Pfleger an Land. Sie began­nen sofort mit der Rean­i­ma­tion. Drei Ärzte, die auch Badegäste waren, set­zten die Wieder­bele­bungsver­suche fort.

Pflegers Frau Johan­na stand verzweifelt neben ihrem Mann. Der Notarzt kam und Pfleger wurde sofort in das Ret­tungsauto gebracht. Doch alles war vergebens. Dr. Pfleger erlitt eine Lun­genem­bolie und ver­starb.

Dr. Lud­wig Pfleger war in Bad Vös­lau 20 Jahre lang als Gemein­der­at der FPÖ tätig. Für diese, seine Partei war er ins­ge­samt 40 Jahre seines Lebens aktiv.

1980 wurde er für seine Partei Stadt­parteiob­mann. Diese Tätigkeit übte er bis 2002 aus. Die let­zten Jahre war Pfleger noch Kassier der FPÖ.

Unent­geltlich Beratung

Dr. Lud­wig Pfleger hat­te bis vor fünf Jahren seine Anwalt­skan­zlei in Baden. Die let­zten Jahre führte er auf der Gemeinde unent­geltlich rechtliche Beratun­gen durch.

In sein­er Freizeit wid­mete er sich dem Sport. Pfleger war ein bekan­ntes und geschätztes Mit­glied des öster­re­ichis­chen Turner­bun­des. Er war bis zu let­zt Vor­turn­er. Pfleger war auch bei Ver­anstal­tun­gen von Turn­er­festen aktiv und auch in über­re­gionalen Gremien des öster­re­ichis­chen Turn­erver­ban­des tätig.

Auch Alt­bürg­er­meis­ter Alfred Flam­mer ist tief erschüt­tert: „Für ihn war als Gemein­der­at Bad Vös­lau wichtig. Er set­zte sich immer für seine Heimat­stadt ein“, so der Alt­bürg­er­meis­ter.

Dr. Pleger hin­ter­lässt seine Frau und drei Kinder.

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