Baden: Stadttheater bald Landestheater?

Rund 130 fix angestellte The­ater-Arbei­t­erIn­nen (Büh­ne­nar­beit­er, Bal­lett etc.) würde eine Aus­gliederung des Baden­er Stadtthe­aters betr­e­f­fen.

Laut Grün-Gemein­derätin Hel­ga Kris­mer ist die Aus­gliederung des Baden­er Stadtthe­aters in eine Lan­des-GesmbH auf Lan­desebene längst kein Geheim­nis mehr. Nur in der Stadt Baden mache man dies­bezüglich „Pol­stertüren-Poli­tik“.

Poli­tik muss entschei­den!

Die kaufmän­nis­che Direk­torin Mag. Mar­ti­na Malz­er bestätigt, bish­er in keine Gespräche einge­bun­den gewe­sen zu sein.

Sie geste­ht aber auch zu: „Das ist eine Entschei­dung, die in der Poli­tik zu tre­f­fen ist. Die Art und Weise, wie eine solche Aus­gliederung dann oper­a­tiv über die Bühne geht, hoffe ich aber doch mitbes­tim­men zu kön­nen.“

Malz­er ver­fügt übri­gens über einen unbe­fris­teten Ver­trag, jen­er des kün­st­lerischen Direk­tors Her­zl läuft bis März 2009. Für die fix angestell­ten The­ater-Arbei­t­erIn­nen kön­nten sich die Verträge durch eine Aus­gliederung ändern. Bish­er waren sie Angestellte der Stadt Baden.

Skep­sis bei den Grü­nen

Grün-Gemein­derätin Hel­ga Kris­mer ste­ht der Aus­gliederung ziem­lich skep­tisch gegenüber: Das The­ater sei „für die Kurstadt eine zen­trale touris­tis­che Kom­po­nente“. Wohin sich Baden in den näch­sten zehn Jahren entwick­le, könne nicht von St. Pöl­ten aus ges­teuert wer­den, meint Kris­mer.

Sie fordert jet­zt „Aufk­lärung“ von Bürg­er­meis­terin Eri­ka Aden­samer, die als Land­tagsab­ge­ord­nete seit kurzem auch Kul­tur­sprecherin des Lan­des ist.

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