Musik hilft bei Depression
August 1st, 2007
Musik wirkt offenbar positiv auf depressive Verstimmungen. Welche Musik nun tatsächlich wirkt, wollen Forscher der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg in Kooperation mit dem Wiener Hanusch-Krankenhaus herausfinden. Für die Studie werden noch Teilnehmer im Raum Wien gesucht, die unter leichten oder mittelschweren Depressionen leiden und keine Antidepressiva einnehmen.
Im Forschungsprogramm MusikMedizin an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg entwickeln die Musikwirkungsforscherin Vera Brandes und Prof. Dr. Hans-Ullrich Balzer, Chronobiologe und Experte Musikprogramme zur Behandlung bestimmter psychischer und psychosomatischer Erkrankungen.
Weil die Forscher bei Versuchspersonen mit Kreislauferkrankungen häufig gleichzeitig eine Besserung depressiver Verstimmungen beobachteten, soll nun eine neue Studie in Kooperation mit dem Wiener Hanusch-Krankenhaus herausfinden, welche Musik für die unterstützende Behandlung bei depressiven Erkrankungen besonders geeignet ist.
Teilnehmen können nur Personen, die an einer Depression mit leichtem oder mittlerem Schweregrad leiden und keine Antidepressiva einnehmen.
Wer als Teilnehmer für die Studie geeignet ist, muss innerhalb von fünf Wochen an fünf Tagen in der Woche zu Hause zweimal täglich eine halbe Stunde ein spezielles Musikprogramm hören. Die Untersuchungen im Rahmen der Studie finden im Hanusch-Krankenhaus Wien statt. Studienbeginn ist der 3. September 2007. Anmeldungen werden bis zum 22. August 2007 auf www.musik-medizin.at entgegengenommen. Hier ist zuerst ein Fragebogen auszufüllen, der eine erste Selbst-Diagnose ermöglicht. Anschließend kann man selbst entscheiden, ob man sich anmelden möchte.
Entry Filed under: gesundheit, psychologie
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