Saufen mit 14, wählen mit 16?

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Bei der Land­tagswahl 2008 dür­fen erst­mals auch 16-Jährige wählen.

Aber: Koma-Saufen und Demokratie – wie geht das zusam­men?

Alex May­er­hofer, Jugend­beirats-Obmann in Baden, fragte kür­zlich: „Wenn sich Jugendliche beim Alko­hol nicht unter Kon­trolle haben, wie sollen sie ver­an­wor­tungsvoll wählen?“ Etwas macht da ja wirk­lich Sorge…

Aber zum Glück hat nicht jed­er Jugendliche jeden Tag einen Riesen-Rausch. (Und es gibt auch ver­ant­wor­tungslose Erwach­sene.) Laut Strafge­setz sind Jugendliche bei uns jeden­falls nur bis 14 stra­fun­mündig.

Eine Ausweitung des Wahlrechts ist – demokratiepoli­tisch gese­hen – prinzip­iell zu begrüßen. Immer­hin ist es noch keine 100 Jahre her, dass Frauen sich ihr Wahlrecht erkämpft haben. Wohlge­merkt: Erkämpft.
Vielle­icht wur­den unsere Jugendlichen aber mit etwas beglückt, was ihnen ziem­lich egal ist? Denn ums Wahlrecht „kämpfen“ hab’ ich jeden­falls keinen gese­hen. Der Führerschein mit 17 dürfte vie­len (derzeit noch?) ein größeres Herzen­san­liegen sein… Und die tra­di­tionellen Jung­bürg­er­feiern lei­den generell auch an schlechtem Besuch, wie sich erst kür­zlich wieder mal in Leobers­dorf zeigte.

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