Frauenberatung immer mehr gefragt

Die Frauen­ber­atungsstelle Undine hat im Jahr 2007 die Zahl ihrer Beratun­gen weit­er steigern kön­nen. 298 Frauen und 214 Kinder haben die Beratungsstelle aufge­sucht, viele von ihnen auch mehrmals.

Etwa zur Hälfte kom­men die Frauen aus der Stadt Baden. Die Zusam­me­nar­beit mit anderen Stellen (Sozialamt, Polizei etc.) funk­tion­iert sehr gut, freut sich die Lei­t­erin der Beratungsstelle Gina Zaussinger. In Bern­dorf betreut Bar­bara Schöbl eine Zweig­stelle. Sie wird auch das „Wohn­pro­jekt Undine in Baden“ leit­en, das voraus­sichtlich im April in Betrieb gehen wird. Die Stadt Baden stellt dabei Wohn­raum für zwei von Woh­nungslosigkeit bedro­hte Frauen und ihre Kinder zur Ver­fü­gung. Damit reagiert „Undine“ auf die steigende Zahl von woh­nungssuchen­den Frauen — z.B. durch Schei­dung oder Arbeit­slosigkeit.

Das Gros der Beratun­gen dreht sich allerd­ings um Fra­gen der Gewalt, Schei­dung und Tren­nung und um generelle Finanz-Prob­leme. „Das Ziel unser­er frauen­spez­i­fis­chen Beratun­gen ist Hil­fe zur Selb­sthil­fe und Stärkung des Selb­st­wert­ge­fühls“, sagt Gina Zaussinger. Denn: „Viele Frauen ver­har­ren jahre­lang in Gewalt­beziehun­gen, ehe sie über­haupt nur erken­nen, dass sie in ein­er solchen leben!“

Mehr Beratung

Die Beratungstätigkeit kon­nte — entsprechend dem Bedarf — aus­geweit­et wer­den. (Mo 9 — 12 Uhr, DIi 13 — 19 Uhr, Do 9 — 15 Uhr). Zusät­zlich wird Migran­tinnen­ber­atung ange­boten: (Mo, Do 10 — 14 Uhr).

Tel. 02252/255036.

Der Vere­in „Stützpunkt Undine“ hat sich 1998 gegrün­det und ist heute aus dem sozialen Ange­bot für Stadt und Bezirk nicht mehr wegzu­denken.

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