Frauenberatung immer mehr gefragt

März 13th, 2008

Die Frauenberatungsstelle Undine hat im Jahr 2007 die Zahl ihrer Beratungen weiter steigern können. 298 Frauen und 214 Kinder haben die Beratungsstelle aufgesucht, viele von ihnen auch mehrmals.

Etwa zur Hälfte kommen die Frauen aus der Stadt Baden. Die Zusammenarbeit mit anderen Stellen (Sozialamt, Polizei etc.) funktioniert sehr gut, freut sich die Leiterin der Beratungsstelle Gina Zaussinger. In Berndorf betreut Barbara Schöbl eine Zweigstelle. Sie wird auch das „Wohnprojekt Undine in Baden“ leiten, das voraussichtlich im April in Betrieb gehen wird. Die Stadt Baden stellt dabei Wohnraum für zwei von Wohnungslosigkeit bedrohte Frauen und ihre Kinder zur Verfügung. Damit reagiert „Undine“ auf die steigende Zahl von wohnungssuchenden Frauen - z.B. durch Scheidung oder Arbeitslosigkeit.

Das Gros der Beratungen dreht sich allerdings um Fragen der Gewalt, Scheidung und Trennung und um generelle Finanz-Probleme. „Das Ziel unserer frauenspezifischen Beratungen ist Hilfe zur Selbsthilfe und Stärkung des Selbstwertgefühls“, sagt Gina Zaussinger. Denn: „Viele Frauen verharren jahrelang in Gewaltbeziehungen, ehe sie überhaupt nur erkennen, dass sie in einer solchen leben!“

Mehr Beratung

Die Beratungstätigkeit konnte - entsprechend dem Bedarf - ausgeweitet werden. (Mo 9 - 12 Uhr, DIi 13 - 19 Uhr, Do 9 - 15 Uhr). Zusätzlich wird Migrantinnenberatung angeboten: (Mo, Do 10 - 14 Uhr).

Tel. 02252/255036.

Der Verein „Stützpunkt Undine“ hat sich 1998 gegründet und ist heute aus dem sozialen Angebot für Stadt und Bezirk nicht mehr wegzudenken.

Entry Filed under: baden, bezirk baden, psychologie

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