Weiße Teufel” als Action-Drama

Renais­sance-Hor­ror, Mafia-Intrige, Com­put­er-Spiel? Viel Blut fließt jeden­falls in John Web­sters Hor­ror-Dra­ma „Weiße Teufel“. Der Autor, ein Zeitgenosse von Shake­speare, war bekan­nt als „Dichter des psy­chis­chen und physis­chen Schreck­ens“.

Regis­seur Bruno Max zeich­net am Mödlinger Stadtthe­ater „Weiße Teufel“ als Action-Dra­ma. Mord und Totschlag, durchge­führt von Profi-Killern (her­rlich gewis­sen­los: Wern­er Lands­ge­sell als Lodovi­co), im Auf­trag „edler“ Herzöge, die sich niemals die Hände sel­ber schmutzig machen (zwielichtig: Wolf­gang Lesky als Brac­ciano). Und über allem schwebt kirch­lich­er Segen (Bernie Feit ist der Kirchen­mann Mon­te­cele­sco auf den Leib geschrieben!).

Ob im Renais­sance-Ital­ien des 16. Jahrhun­derts oder in den Mafia-Clans der 1960-er Jahre: Es geht um Macht und um schöne Frauen. Emo­tion­s­los wer­den Pfründe vertei­digt, wer­den Men­schen­leben aus­gelöscht. Und speziell im „großen Finale“ hat man dann als Zuse­her auch noch das Gefühl, sich in einem mod­er­nen Com­put­er­spiel wiederzufind­en…

Weit­ere Ter­mine:  Gespielt wird noch von 3.–5. April, sowie am 8. April und 10.–12. April 2008, jew­eils um 19:30 im Stadtthe­ater Mödling.

Tele­fonis­che Karten­re­servierung:   02236 / 42 999

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