Gewalt ist kein Schicksal

SPÖ BGF Rein­hard Kadlec, GR Mag. Anton Faber, Mag.a Sigrid Iser-Türk (Wen­depunkt), LRin Gabriele Heinisch-Hosek, Mag.a Manuela Klein (Wen­depunkt), Mag.a Sabine Kirschall (Wen­depunkt)

Im Som­mer besuchte Sozial­ref­er­entin LRin Gabriele Heinisch-Hosek die Frauen­ber­atungsstelle und das Frauen­haus Wiener Neustadt — den Verein „Wen­depunkt“. „Gewalt gegen Frauen ist kein Einzelschick­sal, son­dern nach wie vor ein großes gesellschaftliches Prob­lem. Sta­tis­tisch gese­hen wird in Öster­re­ich stündlich eine Frau verge­waltigt, 300.000 wer­den jährlich von ihren Part­nern geschla­gen. Häus­liche Gewalt gegen Frauen wird auch heute noch vielfach kaum sank­tion­iert, als pri­vates Prob­lem behan­delt und in der Öffentlichkeit immer noch ver­schwiegen. Gewalt gegen Mäd­chen und Frauen stellt die weltweit häu­fig­ste Ver­let­zung der Men­schen­rechte dar. Frauen­häuser und Frauen­ber­atungsstel­len sind wichtige Ein­rich­tun­gen für Frauen und Mäd­chen, die Gewalt in all ihren For­men entkom­men wol­len und Hilfe suchen“, LRin Heinisch-Hosek. 

Das Frauen­haus wurde erst vor kurzem ren­oviert. Seit der Grün­dung des Frauen­hauses fan­den 260 Frauen und 216 Kinder Schutz und Unterkunft. Die Hälfte der Frauen und Kinder haben Migra­tionsh­in­ter­grund, der Anteil ist ständig im Steigen begrif­fen. Für die Mitar­bei­t­erin­nen des Vere­ins bedeutet das ver­mehrte Koop­er­a­tion mit Dol­metsch­ern und Migranten­ber­atungsstel­len.

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