Liebe Finanzkrise!

Liebe Finanzkrise!

Schön, dass es dich gibt. Wenn du noch ein bis­serl durch­hältst und die Fernse­hanstal­ten von BBC bis RAI noch ein bis­serl sat­te Quote mit dir machen, dann wird alles gut.

Die öffentlichen Hände haben eh schon die heiß begehrten Mil­liar­den-Pack­erl geschnürt. Jet­zt sieht man endlich mal, dass da schon noch einiges zu holen ist! Von wegen armer Staat! Da kann ich nur lachen.

Und die pri­vat­en Hände schnüren halt die Gür­tel noch ein bis­serl enger. Denn aus lauter Angst um das Ersparte sind sich­er viele kleine Leute zu weit­eren Ein­schränkun­gen bere­it. Die EVN hat ihnen ja schon ein nettes Brieferl ausg’schickt, wo sie ihnen die kom­mende Gaspreis-Erhöhung erk­lärt. Die Teil­be­träge wer­den gle­ich angepasst, damit‘s nicht so auf­fällt… Wie human.

Auf die Kleinen ist Ver­lass, find­est du nicht? Die, die wirk­lich viel Geld haben, die haben es sowieso schon längst im Bermu­da-Dreieck ver­schwinden lassen. Da kannst selb­st du, liebe Finanzkrise, nix mehr holen.

Am schön­sten wär‘s übri­gens, wenn die kleinen Leut’ ihre unsich­ern Spar­bücheln gle­ich ganz auflösen wür­den und die paar Netsch ver­prassen wür­den. Nach dem Mot­to: Bess­er jet­zt als nie. Klein­vieh macht schließlich auch Mist. Und wir machen dank dir die ulti­ma­tive Kohle, bis uns was Neues ein­fällt. Dafür bin ich ja da – und dafür krieg ich ja ordentlich gezahlt!

Mit Gruß und Kuss

Dein Man­ag­er

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