Golfkurs für Arbeitslose?

Wenn schon mar­o­de Banken mit Mil­liar­den-Paketen geholfen wird, warum soll­ten nicht Arbeit­slose auf AMS-Kosten einen Golfkurs machen dür­fen?

Diese Frage stellt sich bei fol­gen­der Geschichte, die mir zuge­tra­gen wurde. Eine 26-jährige arbeit­s­los gemeldete Türkin kam mit Rück­en­schmerzen zum prak­tis­chen Arzt. Sie hätte die Schmerzen vom Golf­spie­len, sagte sie. Sie solle das Golf­spie­len bleiben lassen, emp­fahl der Arzt. Geht nicht, sagte die Türkin. Den Golfkurs habe ihr das AMS „ver­schrieben“.

Wr. Neustadts AMS-Chef Bern­hard Eis­ner kann nur lächeln. „Eine Ente!“ sagt er. „Was wir aber schon machen, ist, Arbeit­slose zu Green­keepern aus­bilden zu lassen. Dafür müssen sie aber eine gärt­ner­ische Eig­nung und ein Ein­stel­lungsange­bot von einem Golf­club vor­weisen kön­nen. Derzeit ist mir in Wiener Neustadt kein solch­er Fall bekan­nt.“ Von regel­recht­en Golfkursen für Arbeit­slose könne keine Rede sein.

Ähn­lich auch die dies­bezügliche Aus­sage von Badens AMS-Chef Kahrer.

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