Charity wird immer schwieriger

2004 wurde in Wiener Neustadt der Advent­lauf mit viel Elan „aus der Taufe“ gehoben. Sei­ther wur­den jedes Jahr soziale Ein­rich­tun­gen der Stadt von den LäuferIn­nen mit Geschenken besucht. Doch in wirtschaftlich schwieri­gen Zeit­en wird es immer schwieriger, das Ange­bot beizube­hal­ten.

Der Advent­lauf hat heuer am 30. Novem­ber stattge­fun­den. 150 Läufer bracht­en — gemäß der Grun­didee — sozialen Ein­rich­tun­gen, die ent­lang von vier Stadt-Routen ange­siedelt sind, Wei­h­nachts­gaben vor­bei, entwed­er (gewün­schte) Sach­spenden oder Geldgeschenke. Das Geld dazu — etwa 20.000 Euro — wird zuvor von den Organ­isatoren des Advent­laufes (Fir­men Lin­auer und Goldsteiner&Partner) über Spon­soren lukri­ert. Keine ein­fache Auf­gabe, mit viel Ein­satz gelang es bish­er aber doch.

Schon im Vor­jahr haben die Organ­isatoren allerd­ings darüber debat­tiert, ob der Advent­lauf auch 2008 stat­tfind­en soll.

Brigitte Lin­auer, eine der Organ­isatorin­nen: „Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, aus­re­ichend Spenden­geld aufzutreiben. Jet­zt kommt noch die schlechte Wirtschaft­slage dazu. Dabei gibt es in der Stadt immer­hin etwa 25 soziale Ein­rich­tun­gen, rund 15 kön­nen wir mit unseren Kapaz­itäten erre­ichen.“ Manche Ein­rich­tun­gen — wie etwa die Wald­schule, das Pflege­heim Wiener Neustadt und die Frauen­ber­atung Wen­depunkt — wur­den heuer erst­mals nicht ange­laufen. Das hat aber nichts damit zu tun, dass diese Ein­rich­tun­gen sich unbe­liebt gemacht hät­ten.

Wir ändern jedes Jahr die Lauf­streck­en, um auch für die teil­nehmenden Läufer und Läuferin­nen inter­es­sant zu bleiben!“ erk­lärt Brigitte Lin­auer, die sich aber offen läßt, ob der Advent­lauf 2009 auch wieder stat­tfind­en wird. „Wir sind aber guten Mutes, dass es uns doch wieder gelin­gen wird, aus­re­ichend Spenden­geld aufzutreiben.“

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