Karrieresprung für Lisi Schirk
Januar 26th, 2009

„Heast, Lisi, kommst morgen auf einen Sprung bei mir im Rathaus in Trumau vorbei?“ Mit diesen Worten, ausgesprochen vom Trumauer Bürgermeister und Nationalratsabgeordneten Otto Pendl (SP) beim Adventmarkt in Bad Vöslau begann für die Vöslauer Stadträtin eine neue Etappe in ihrer beruflichen Laufbahn.
Schirk, die im Vorjahr ihren 50. Geburtstag feierte, hatte erst im Sommer den „Sprung“ von ihrem Teilzeit-“Arbeitsplätzchen“ als Arzthelferin in einen Fulltime-Job nach Wien geschafft. Ein halbes Jahr später kam das Angebot von Otto Pendl: Er suchte nach dem Tod seiner bisherigen parlamentarischen Mitarbeiterin eine Nachfolgerin.
„Ich habe eine Person gesucht, die politisches Grundverständnis hat und wo auch schon eine gewisse Vertrauensbasis da ist,“ erklärt Pendl, warum er Lisi Schirk das Angebot machte.
Die überlegte nicht lange und sagte zu. Seit 1. Jänner pendelt sie nun zwischen ihren Arbeitsplätzen im Trumauer Rathaus, in den „heiligen Hallen“ des Wiener Parlaments, in St. Pölten und „auf Reisen“ im Wahlkreis Süd, für den Otto Pendl zuständig ist. Es macht ihr riesig Spaß - obwohl die Arbeit nicht immer leicht ist: Ihre Aufgaben sind Recherchen, Medienbeobachtung und die sekretarielle Begleitung von Gesetzgebung (wie zum Beispiel derzeit beim neuen Passgesetz). „Ein besonderes Anliegen ist es mir auch, der Bevölkerung wieder verstärkt bewusst zu machen, dass hinter Demokratie viel Arbeit steckt!“ sagt Elisabeth Schirk, die aber auch dem Vöslauer Gemeinderat erhalten bleiben wird.
Übrigens hat prinzipiell jeder der 183 Nationalratsabgeordneten das Recht, einen eigenen parlamentarischen Mitarbeiter - als Vertragsbediensteten, und nicht als Beamten - zu beschäftigen.
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