Kritik am Gartenfestival

Skep­tisch äußert sich SPÖ-Stadträtin Elis­a­beth Schirk zum geplanten Garten­fes­ti­val: Dieses soll, wie berichtet, 2010 stat­tfinden — und es wer­den dafür etliche Grün­flächen (vor allem Schloss­park und Park beim Gain­farner Schloss) auch in Bad Vös­lau neu gestal­tet. In der jun­gen Kurstadt soll vor allem auch das Thema „Wasser“ sicht­barer gemacht wer­den.
Unter­schiedliche
Kosten-Angaben

Generell kri­tisiert Schirk die unter­schiedlichen Kosten für das Garten­fes­ti­val generell: „Im August 2008 war von 2 Mil­lio­nen Euro für die Stan­dorte Baden, Bad Vös­lau, Lax­en­burg, May­er­ling und Heili­genkreuz die Rede. Mit­tler­weile wur­den 2,5 Mil­lio­nen Euro an Kosten für die drei verbliebe­nen Stan­dorte Baden, Bad Vös­lau und Lax­en­burg kol­portiert. Und zuletzt wur­den sogar schon Sum­men von 10 Mil­lio­nen Euro allein für die Stadt Baden genannt. Angesichts der Ereignisse rund um die Kosten­ex­plo­sio­nen bei der Garten­schau Tulln ist Vor­sicht ange­sagt!“ Auch die bish­erige Praxis im Umgang mit Fördergeldern in Bad Vös­lau ist für die Stadträtin auch alarmierend.
Undurch­schaubare
Förderungs-Praxis“
Schirk kri­tisiert undurch­sichtige und wid­mungs­ferne Geld­flüsse beim so genan­nten Jäger­may­er­park beim Kurzen­trum. „Der Park ist eigentlich nur eine Tief­gara­gen-Begrü­nung, die Fläche ist gar nicht als Park gewid­met. Trotzdem sind hier allein aus dem Titel ‚Natur im Garten‘ 200.000 Euro Lan­des­förderun­gen geflossen — und das war nicht das einzige Geld!“
160 Mil­lio­nen Liter Wasser
rin­nen jährlich in den Kanal

Ebenso wie Fördergeld ver­sick­ere in Bad Vös­lau Tag für Tag unendlich viel Wasser unter dem Kurzen­trum, meint Schirk: „Durch Beschädi­gun­gen im Zuge des Kurzen­trums-Baues müssen bis zu fünf Sekun­den­liter Wasser unter der Garage in den Kanal abgeleitet wer­den — 160 Mil­lio­nen Liter pro Jahr mit einem Wert von 120.000 Euro!“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *