Alles über meine Mutter

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von links: Vera Borek, Maria Bill, Ulli Maier, Mar­cello de Nardo
© Thilo Beu

Samuel Adamson hat den oscarprämierten Film von Pedro Almod­ó­var mit genauem Gespür für die Dra­matik der Vor­lage für die Bühne bear­beitet. Alles über meine Mut­ter ist eine Hom­mage an das Kino Hol­ly­woods, eine Suche nach Fam­i­lie und Zunei­gung, ein Drama um Mut­ter­schaft, Begehren, Liebe und Tod und eine Hymne auf die Frauen.

Nach dem uner­warteten Tod ihres 18-jähri­gen Sohnes Este­ban macht sich Manuela (Ulli Maier) in Barcelona auf die Suche nach dessen Vater, der nie erfuhr, dass er ein Kind hatte. Doch bevor sie durch diese Kon­fronta­tion möglicher­weise mit der Ver­gan­gen­heit abschließen kann, treten drei Frauen in ihr Leben: die Trans­sex­uelle Agrado (Mar­cello de Nardo), die berühmte Schaus­pielerin Huma Rojo (Maria Bill), die von Este­ban vergöt­tert wurde, und die junge, schwan­gere Nonne Rosa (Andrea Bröder­bauer). Manuela, von Beruf Kranken­schwester und ehe­ma­lige Schaus­pielerin, küm­mert sich um die Frauen, nimmt eine Stelle bei Huma Rojo an, ersetzt deren dro­gen­süchtige Geliebte Nina (Katharina Vöt­ter) in dem Stück End­sta­tion Sehn­sucht, pflegt die kranke Nonne Rosa. Manue­las Leben scheint neuen Sinn zu erhal­ten, doch die Kon­fronta­tion mit dem Vater ihres Kindes bleibt nicht aus.

Nach dem Tod von Rosa kann Manuela ihm endlich von dem gemein­samen Sohn erzäh­len. Außerdem erwartet sie eine neue Auf­gabe: Sie übern­immt die Ver­ant­wor­tung für den eben­falls Este­ban getauften Sohn Rosas.

Orig­i­nally pro­duced at The Old Vic, Lon­don, by Daniel Spar­row, Neal Street Pro­duc­tions, the Old Vic The­atre Com­pany, Dede Har­ris & DRB Pro­duc­tions. Orig­i­nal­musik von Alberto Igle­sias.

Regie Antoine Uit­de­haag

Bühne Mar­tin Kukulies

Kostüme Erika Lan­dertinger

Licht Michael Zerz

mit Maria Bill, Vera Borek, Andrea Bröder­bauer, Ulli Maier,

Johanna Mert­inz, Angela Šmigoc, Katharina Vöt­ter; Gün­ter

Franzmeier, Andy Hall­waxx, Thomas Kam­per, Simon

Man­tei, Mar­cello de Nardo und Gün­ther Wieder­schwinger

Pre­miere: 11. Sep­tem­ber 2009, 19.30 Uhr

Vorstel­lung­ster­mine im Sep­tem­ber:

12., 13., 15., 18., 22., 23., 24., 29., 30. Sep­tem­ber, jew­eils 19.30 Uhr

und 27. Sep­tem­ber, 15.00 Uhr

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