Wir Kaiser…

gabineux

 

Nein — sooo ein Kaiser will nie­mand sein!! Ein Schuldenkaiser näm­lich. Und aus­gerech­net Niederöster­re­ich soll — neben pfui Teufel Kärn­ten! — so einer sein. Sagte der Präsi­dent des Staatss­chulde­nauss­chusses, Bern­hard Felderer. Empört hält NÖ-Finan­z­lan­desrat Sobotka dage­gen: Den reko­rd­verdächti­gen 2.200 Euro Pro-Kopf-Schulden steht in ein tolles Pro-Kopf-Ver­mö­gen von 2.666 Euro gegenüber. Kein Grund zur Sorge also. Wir sind echte Kaiser!

Kön­nte nur sein, dass es zukün­ftig keine Orts-Kaiser mehr gibt. Denn in den Gemein­den wird das Geld wirk­lich knapp… Bald wird es wurscht sein, ob man einen roten oder schwarzen Ort­skaiser hat — jeder muss seinem Geldge­ber (Land, Bund, EU oder Konz­ern) dienen. Sprich: Aus den Gemein­den wer­den, wenn es so weiter geht, Ver­wal­tungs- statt Gestal­tung­sein­heiten.
Ort­skaiser? Wegra­tional­isiert. Wahlen? Abgeschafft. Wir sparen uns dann Stre­it­ereien um des Kaisers Bart (=Wahlkämpfe) und Fre­un­derl­wirtschaften. Und die gar nicht kaiser­liche Demokratie rückt ein Stück­erl weiter — nach oben…Gewollt?

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