Integrationsgespräche in Baden

2009mar18 Treffen 'Initiativgruppe Integration' foto03_dusek

Inte­gra­tion“ ist heute mehr denn je ein The­ma — nicht nur für Medi­en und Poli­tik, son­dern ganz beson­ders für den All­t­ag. Mit den Baden­er Inte­gra­tions­ge­sprächen starten die Stadt Baden, die Car­i­tas und der Vere­in ‚Menschen.Leben‘ unter dem Titel „Zusam­men reden“ eine Diskus­sion­srei­he für Bürg­erin­nen und Bürg­er.

Miteinan­der reden und sich aufeinan­der ein­lassen sind die Basis für gelun­ge­nes Zusam­men­leben und gelun­gene Inte­gra­tion. In fünf The­menaben­den der Baden­er Inte­gra­tions­ge­spräche set­zen sich VertreterIn­nen unter­schiedlich­ster Organ­i­sa­tio­nen unter­schiedlich­ster Herkun­ft inten­siv mit dem The­ma Inte­gra­tion auseinan­der und laden die Badener­in­nen und Baden­er dazu ein, sich über die konkrete Sit­u­a­tion in ihrer Stadt „zusam­men­zure­den“. Der für Inte­gra­tion zuständi­ge Gemein­der­at Fer­di­nand Türtsch­er sieht die Baden­er Inte­gra­tions­ge­sprächen 2010 als „näch­sten Schritt in eine Zukun­ft, in der ‚miteinan­der reden — gut zusam­men­leben‘ selb­stver­ständlich ist.“

Inte­gra­tion und Geschlechter­ver­hält­nisse:

Welche Rolle spie­len Geschlechter­ver­hält­nisse für die Inte­gra­tion und die Diskus­sion darüber? Über Ver­hält­nisse zwis­chen Män­nern und Frauen sowie das Span­nungsver­hält­nis zwis­chen Emanzi­pa­tion und kon­ser­v­a­tiv­en Wertvorstel­lun­gen in Inte­gra­tionsprozessen disku­tieren: 

Corin­na Mil­born: Autorin, Club2-Mod­er­a­torin

Ewa Dziedz­ic, Poli­tik­wis­senschaf­terin, Zeitschrift für homo­sex­uelle Migran­tInnen “Migay”

Oliv­era Nikolic, Frauen­ber­atungsstelle Undine, Baden

Mod­er­a­tion: Thomas Schmidinger (Pub­lizist, Liga für emanzi­pa­torische Entwick­lungszusam­me­nar­beit LeEZA)

TERMIN: Mittwoch, 10. FEBRUAR, 19.00 Uhr

ORT: ZIB (Zen­trum für Interkul­turelle Begeg­nung), Graben­gasse 14

 

 Nation/Nationalismus und Inte­gra­tion:

Ziel dieser Ver­anstal­tung ist es, die Bedin­gun­gen zu erörtern, in denen „Inte­gra­tion“ über­haupt stat­tfind­en kann. Wo ste­hen Nation­al­is­men – sowohl der öster­re­ichis­chen Gesellschaft als auch der Zuwan­der­erge­sellschaften – ein­er Inte­gra­tion im Wege? Darüber disku­tieren Exper­tIn­nen unter­schiedlich­er Diszi­plinen:

Vedran Dži­hic, Autor, bosnisch-öster­re­ichis­ch­er Poli­tik­wis­senschafter

Ste­fanie May­er, Insti­tut für Höhere Stu­di­en, Wien
Felix de Mendelssohn, Psy­cho­an­a­lytik­er, Sig­mund Freud Pri­vatu­ni­ver­sität, Wien

Mod­er­a­tion: Thomas Schmidinger (Poli­tik­wis­senschafter der Uni­ver­sität Wien)

TERMIN: Don­ner­stag, 18. MÄRZ, 19.00 Uhr

ORT: The­ater am Steg, Johan­nes­gasse 14 

Reli­gion – eine Frage für die Inte­gra­tion?

In der öffentlichen Wahrnehmung, wird die Inte­gra­tionsprob­lematik oft als „religiös­er Kon­flikt“ wahrgenom­men. Geht es dabei wirk­lich um Reli­gion? Über diese Fra­gen und das Neben- oder Miteinan­der von Men­schen unter­schiedlich­er religiös­er Beken­nt­nisse und Men­schen ohne religiös­es Beken­nt­nis disku­tieren:

Dun­ja Larise, Poli­tik­wis­senschaf­terin, Bosnien/Österreich, Uni­ver­sität Wien

Ersan Palaz, Türkisch-Islamis­che Kul­tus­ge­meinde ATIB, Bad Vös­lau

Karl Pfeifer, Jour­nal­ist, als Kind 1938 mit sein­er Fam­i­lie aus Baden ver­trieben

Mod­er­a­tion: Wolf­gang Machre­ich (Die Furche)

TERMIN: Mittwoch, 19. MAI, 19.00 Uhr

ORT: Fest­saal der Wirtschaft­shauptschule, Pelz­gasse 13

 


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