Leobersdorf vor “wildem Fasching”?

Johann Zöh­ling (r.) und Bgm. Anton Bosch — hier haben sich noch was zu lachen. Aber im Moment stre­iten sie um die Sicher­heit in Leobers­dorf.

Droht nach den jüng­sten Van­dalen-Akten in Leobers­dorf nun ein „wilder Fasching“? Die ÖVP und die Liste Zukunft haben unter­schiedliche Vorstel­lun­gen bezüglich Sicher­heit.

Wie sicher ist Leobers­dorf? Nicht sicher genug, sagt ÖVP-Gemein­derat Johann Zöh­ling jun..

Wilder Fasching?
Er führt jüng­ste Van­dale­nakte ins Tre­f­fen und warnt – nach Hal­loween und Sil­vester — vor einem „wilden Fasching“. Zöh­ling bekrit­telt, dass es nach den let­zten Van­dale­nak­ten keine Son­der­sitzung des Sicher­heit­sauss­chusses gegeben hätte. Zöh­ling: „Der Auss­chuss, in dem die regierende Liste Zukunft den Vor­sitz hat, ist über­haupt das let­zte Mal im Sep­tem­ber 2011 zusam­menge­treten, vor fünf Monaten. Ganz offen­sichtlich genügt das nicht!“ Zöh­ling will nächtliche Secu­rity auf heik­len Plätzen und ein Gesamt­sicher­heit­skonzept.

Wir sind ja nicht dep­pert!“
Bürg­er­meis­ter Anton Bosch (Liste Zukunft)kann dazu nur den Kopf schüt­teln. „Wir sind ja nicht dep­pert“, sagt er . „99% aller Van­dalen haben wir erwis­cht. Ein Sicher­heits­di­enst ver­braucht auch Steuergeld, und wir überwachen meiner Mei­n­ung nach genug, Parkheuriger, Gen­er­a­tio­nen­park, Haupt­straße. Der Herr Zöh­ling fordert nur, aber er setzt nie was um. Er will sich nur pro­fil­ieren.“
Bosch hält es nicht für notwendig, den Sicher­heit­sauss­chuss öfter einzu­berufen. Und vor einem „wilden Fasching“ hat er auch keine Angst: „In den 17 Jahren, in denen ich jetzt Bürg­er­meis­ter bin, hat­ten wir im Fasching noch nie ein Prob­lem. Aber wenn die ÖVP meint, dann soll sie doch für einen einzi­gen Tag einen Sicher­heits­di­enst finanzieren.“

Immer­hin wurde nun für 27. Feb­ruar wieder ein Sicher­heit­sauss­chuss ein­berufen. Da kann dann Bilanz über den “Fasching” (Umzug am Faschings­di­en­stag) gezo­gen wer­den. Bleibt zu hof­fen, dass er doch eher lustig als wild aus­fiel und dass kon­struk­tiv disku­tiert wer­den kann.

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