Wolfsthaler aktiv gegen Atomkraft

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Dr. Hans Otto Schmidt hat beim Europäis­chen Gericht­shof für Men­schen­rechte eine Sam­melk­lage gegen Temelin einge­bracht.

Der Wahl-Wolf­sthaler Dr. Hans Otto Schmidt kämpft auf ungewöhn­lichem Weg gegen das tschechis­che Atom­kraftwerk Temelin. Der Anwalt, der in Wien eine Kan­zlei betreibt, hat beim Europäis­chen Gericht­shof für Men­schen­rechte (EGMR) eine Indi­vid­u­albeschw­erde gegen Temelin einge­bracht. Dieser haben sich in den let­zten Monat­en schon 35 weit­ere Men­schen angeschlossen.
Ihnen allen ist eines gemein­sam: Sie fürcht­en im Falle eines Unglücks um die Bedro­hung ihres Leben­sraumes. Denn die derzeit herrschende 30 Kilo­me­ter-Sper­rzone rund um Atom­kraftwerke reicht bei weit­em nicht zum Schutz der Men­schen aus. „Tsch­er­nobyl oder auch – ganz aktuell – Fukushi­ma haben dies längst in aller Härte gezeigt“, so Dr. Schmidt zur Moti­va­tion der Klag­sein­bringung. Tschechien habe im Fall von Temelin wed­er nötige Sicher­heitsvorkehrun­gen getrof­fen noch die Not­falls­ge­bi­ete, die sich auch auf Öster­re­ich erstreck­en, definiert. Dadurch seien Men­schen­rechte und die Sou­veränität Öster­re­ichs beein­trächtigt.
Inter­essen­ten kön­nen sich der Beschw­erde im übri­gen noch anschließen. Dazu muss dem Recht­san­walt eine Voll­macht gegeben wer­den, die mit ein­ma­li­gen Kosten von 120 Euro ver­bun­den ist. Weit­ere Kosten fall­en nicht an.

 

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