Erfolg für spontanen Benefiz-Flashmob im Kurpark

Bei strö­men­dem Regen fan­den sich doch ein paar Unen­twegte ein, die den von Karl Maria Kin­sky (Bild) insze­nierten “Bene­fiz-Flash­mob” unter­stützen woll­ten. Kin­sky hat­te Kün­st­lerIn­nen und Pub­likum ein­ge­laden, am 23. Dezem­ber um 16 Uhr beim Musik­pavil­lon im Baden­er Kur­park zusam­men­zukom­men, um zu spenden und ein Zeichen zu set­zen. Die Stadt­ge­meinde Baden mit Bürg­er­meis­ter Kurt Stas­ka ermöglichte den Organ­isatoren spon­tan eine leichtere Zufahrt zum Musik­pavil­lon.
Die Aktion dient der raschen Beschaf­fung von 3000 Euro für Roll­stuhlfahrerin Frau T. aus Traiskirchen. Sie kann per 1. Jän­ner 2013 eine bar­ri­ere­freie Woh­nung in Traiskirchen beziehen, voraus­ge­set­zt, sie ist imstande, den vorgeschriebe­nen 3000 Euro-Baukosten­zuschuss zu bezahlen. “Das kön­nte sie sich bei ein­er Invali­den­pen­sion von 700 Euro nie leis­ten”, sagt Karl Maria Kin­sky. Zudem liegt die Frau ger­ade im Spi­tal und hat neben finanziellen auch noch gesund­heitliche Sor­gen.
Der Schaus­piel­er, Kabaret­tist und Obmann des Krieg­sopfer- und Behin­derten­ver­ban­des (KOBV) Bezirk Baden, hat deshalb in Winde­seile via Face­book den Bene­fiz-Flash­mob ins Leben gerufen.
Und siehe da — No Prob­lem, die Lions-Damen, der Bücher­flohmarkt Ober­wal­ters­dorf und Friends-Immo­bilien beteiligten sich mit namhaften Beträ­gen, sodass auf Anhieb gle­ich ein­mal 2000 Euro in der Spenden­box waren. Der Rest dürfte — so ist Kin­sky zuver­sichtlich — vom anwe­senden Pub­likum direkt oder via Banküber­weisung dur­chaus zus­tandekom­men. Auch im Kabarett in Wien wurde gesam­melt: “Die Echt­en” liefer­ten auch ihren Obu­lus zu der Aktion ab, die sich allerd­ings wesentlich besseres Wet­ter ver­di­ent hätte.
Über die gezeigte Hil­fs­bere­itschaft kamen Karl Maria Kin­sky bei sein­er Ansprache die Trä­nen der Rührung. Bevor seine Stimme ver­sagte, gab er noch ein­mal die KOBV-Spendenkon­ton­um­mer durch:
“Sparkasse Baden, Kon­ton­um­mer Iban: AT302020500002016657 Bic: SPBDAT21XXX
Bitte beim Ver­wen­dungszweck unbe­d­ingt “Roll­stuhl” hinein­schreiben.
Das Geld wird vom KOBV Baden ver­wal­tet und an die zuständi­gen Stellen über­wiesen.”

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