Ein Blick in Silvias Schatzkiste

Badens Wirtschaftsstadträtin Sil­via Eitler ist eine Frau, die sich für Geschichte inter­essiert. Vor allem für die Geschichte der Stadt, in die sie vor ca. 20 Jahren aus ihrer Heimat Hirten­berg gezo­gen ist: für Baden. Sie hat viele Büch­er mit alten Ansicht­en der Kurstadt durchge­blät­tert, ja studiert. Und irgend­wann pack­te sie die Fasz­i­na­tion des „Damals“. Und sie begann alte Postkarten zu sam­meln.
Sie öffnet eine Schachtel und bre­it­et ihre „Schätze“ auf dem Tisch aus: Viele dieser rund 60 Postkarten hat sie irgend­wo auf einem Flohmarkt erstanden, manche auch über Ebay im Inter­net. Es sind ganz „alltägliche“ dabei – wie etwa ver­schiedene Ansicht­en vom Haupt­platz, den Kuranstal­ten oder der Ruine Raue­neck — , aber auch sel­tenere wie vom Wil­helm­sring, oder von der in den 1960er-Jahren wegge­sprengten Weil­burg oder vom kahlen Kur­park. Kost­barere Postkarten wer­den mit bis zu 40 Euro pro Stück gehan­delt, aber auch um 1 oder 2 Euro ist man schon dabei.
Es ist also kein teures Hob­by, das Sil­via Eitler da betreibt. „Ich hab ja schon als Mäd­chen Postkarten gesam­melt, jet­zt hab ich schon so an die 500, und bis heute liebe ich es, wenn ich eine Urlaub­skarte von irgend­wo bekomme, vorzugsweise aus meinem Lieblings­land Ital­ien.“
Mit welch­er Postkarte kön­nte man denn das Herz der tem­pera­mentvollen Stadträtin ganz beson­ders erfreuen? „Ich bin schon lange und noch immer auf der Suche nach ein­er alten Baden-Ansicht der Brait­ner­straße oder auch vielle­icht sog­ar des Haus­es Brait­ner­straße 73, das meine Fam­i­lie und ich vor zehn Jahren gekauft und allmäh­lich herg­erichtet haben.“ Naja, vielle­icht geschehen ja noch Wun­der…

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