Johann Schachner: Bienen-Freund seit Jugendtagen

 

Er nen­nt an die 30 Bienen­völk­er sein Eigen – und die Behausun­gen ste­hen in ver­schiede­nen Regio­nen. „Je nach­dem, ob ich Wald­honig, Blüten­honig oder Akazien­honig pro­duzieren will“. Bei ihm daheim in der Bad Vös­lauer Hügel­gasse blühen ger­ade Apfel- oder Kirschen­bäume, eine Wiese voll von „Rauch­fangkehrern“ (eine Hyazinthenart) ste­ht Schachn­ers Arbeits­bi­enen zur erfü­gung, um Nek­tar und Pollen zu sam­meln.

Jedes Bienen­volk hat nur eine Köni­gin“, erläutert Schachn­er. „Die Köni­gin ist das einzige geschlecht­sreife Tier bei den Honig­bi­enen und kann etwa fünf Jahre alt wer­den“. In einem som­mer­lichen Bienen­volk kom­men auf eine Köni­gin 60.000 Arbeits­bi­enen, die je nach Alter erste Putz­bi­enen, dann Fut­ter­bi­enen, Baubi­enen, Wächter­bi­enen, Flug­bi­enen und Wasserträger sind. Nach etwa sechs Wochen ster­ben die Arbeits­bi­enen. Alt gewor­dene König­in­nen flücht­en mit einem „Hof­s­taat“ aus ihrem Volk. Die männlichen Bienen (Drohnen) spie­len nur eine „zweck­di­en­liche“ Rolle, zur Fortpflanzung.

Ich kön­nte stun­den­lang erzählen“, sagt Johann Schachn­er. Und seine Frau Lotte, Pfarrsekretärin, ver­ste­ht ihn. „Mein Vater war Bienen­züchter, ich bin mit Bienen aufgewach­sen“. Sie hat auch ihren Chef, Pfar­rer Holpfer, schon mit der Lei­den­schaft für Bienen angesteckt. „Er nascht gerne Honig“. Im Pfar­ramt ist schon ein klein­er Honig-Verkauf­s­laden instal­liert.

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