Kottingbrunn: Streit um “Baustellen-Chaos”

Bürg­erliste sieht Umsatzein­bußen für Geschäfte und Bevorzu­gung eines einzi­gen Betriebes durch die Gemeinde. Der Bürg­er­meis­ter kon­tert.BEARB_Umleitung Kottingbrunn

KOTTINGBRUNN. Keine große Straßen­baustelle ohne größeren Ärger. Nach einer öffentlichen Präsen­ta­tion, Gesprächen mit Anrain­ern und Gewer­be­treiben­den, und einem ein­stim­mi­gen Beschluss im Gemein­derat wurde Anfang April mit der Sanierung der Wiener Neustädter­straße von der ÖBB-Unter­führung bis zum Fried­hofs-Kreisverkehr durch die Bau­firma Kos­a­plan begonnen. Und wenn auch bis dahin Einigkeit herrschte, dass diese wichtige Ein­fahrt­straße nach Kot­ting­brunn drin­gend saniert wer­den muss, gab es nun bere­its Ärger. In einer Aussendung ortet die Bürg­erliste PRO Kot­ting­brunn “Konzept­losigkeit” bei der Baustel­lenein­rich­tung und spricht von Umsatzein­bußen von 20 Prozent bei den Geschäft­sleuten. “Nur das Golfhotel Höll­rigl wird in dem Beschilderungschaos bevorzugt, wie kom­men die anderen Geschäfte dazu, sich das bieten zu lassen?” Wolf­gang Machain bit­tet nun verärg­erte Bürger, sich mit “Wahrnehmungen” an ihn zu wen­den.
Derzeit ist die Wr. Neustädter­straße Ein­bahn vom Zen­trum zum Fried­hof, einige Park­plätze kon­nten dadurch erhal­ten wer­den. Ab Sep­tem­ber kann wieder “nor­mal” gefahren wer­den, ab Novem­ber soll die Baustelle fer­tig sein.
Auf der Home­page der MG Kot­ting­brunn wurde eine „Baustellen-Service“-Seite neu ein­gerichtet, wo es aktuelle Infos gibt.
Für Bürg­er­meis­ter Andreas Kies­lich (SPÖ) sind “unklare Sit­u­a­tio­nen” zu Beginn von Großbaustel­len nicht unüblich. “Ich habe aber bere­its ver­an­lasst, dass Hal­te­ver­bote nur dort aufgestellt wer­den, wo und wann sie unbe­d­ingt nötig sind.” Am Woch­enende war im Wasser­schloss der auch von Auswär­ti­gen gut besuchte Markt “Vor­freude auf Ostern”, deshalb seien noch eigene Zusatztafeln zu den Umleitungss­childern aufgestellt wor­den, so Kies­lich.

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