SAM_6737

Abgestürzt bin ich nicht…

…am Peil­stein. Denn seit kurzem gibt es an dem beliebten Aus­flugs­gipfel einen Out­door-Klet­ter­park zum Üben.

Der erste Aus­flug des Jahres 2014 führte mich zum „The­men­weg des Jahres 2014“ — dem Klet­ter­weg am Peil­stein. Seit Gen­er­a­tio­nen wird hier gek­let­tert, ein Mag­net für sportliche Naturlieb­haber aus dem Großraum Wien.

Los geht’s beim Karner

Das Auto wird beim Mos­theuri­gen Karner in Hafnerberg/Nöstach geparkt – und schon geht’s flot­ten Schrittes los. Der Weg ist ein wenig gatschig, das tut dem Vergnü­gen aber keinen Abbruch. Ent­lang von Wiesen und Baum­grup­pen geht es leicht bergauf, die Sonne im Gesicht. Die erste von 16 Info-Tafeln erläutert den heil­samen Effekt des Klet­terns: Es macht Mut, gibt Selb­stver­trauen, fördert die Konzen­tra­tion und die Beweglichkeit. Klet­tern ler­nen kön­nen alle, auch die älteren Semes­ter. In der Ferne sieht man schon die Peil­stein­wände, Kalkgestein, das sich durch beson­dere Glattheit ausze­ich­net. 840 ver­schiedene Klet­ter­routen, darun­ter auch ganz ein­fache, wer­den ange­boten.

Rast beim Holzschlaghaus

Durch den Wald führt der Weg zur ersten Rast­sta­tion, dem Holzschlaghaus. Danach geht es noch mal ca. 20 Minuten rel­a­tiv steil bergauf – und schon erblickt man das Peil­stein­haus auf 719 Metern See­höhe. An diesem schö­nen Dreikönigstag sind alle Bänke gut besetzt und die Men­schen strecken ihre Win­ter­gesichter in die strahlende Sonne.

Höhepunkt Kletterpavillon

Hier wartet auch der Höhep­unkt des The­men­weges auf die Wan­derer: der Klet­ter­pavil­lon. Wie der Schwanz einer Eidechse liegt die Klet­ter­wand neben dem Wal­drand und lädt zum Klet­tern ein. Gestal­tet wurde sie vom Architek­ten Math­ias Barz. Spielerisch kön­nen hier ver­schiedene Klet­ter­struk­turen aus­pro­biert wer­den — drin­nen und draussen. Und wenn man mal abstürzt, fällt man nicht hoch und weich auf Kies. Der Pavil­lon kann auch als Notun­terkunft genutzt wer­den, falls das Peil­stein­haus ger­ade nicht bewirtschaftet ist.
Nach einer kurzen Stärkung erk­limme ich noch die Aus­sichtswarte und lasse meinen Blick über die Hügelket­ten des Alpen­vor­lan­des schweifen. Dann geht’s zurück zum uri­gen Mos­theuri­gen Karner, wo ich schon einen Platz reserviert habe, um den etwa dreistündi­gen Aus­flug dann doch noch kuli­nar­isch zu beschließen.

SAM_6737SAM_6729SAM_6735SAM_6731 SAM_6738 SAM_6749 SAM_6751

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *