Gabis Bad Vöslauer Einkaufs-Blog: 29. Jänner 2016

9 Uhr: Der Tag sieht trübe aus. Ich möchte Licht hinein­brin­gen, Blu­men auf den Tisch stel­len. Und ich wün­sche mir für mich selbst einen Vit­a­min­stoß. Also ab zu Chwalas Blu­men­hand­lung in der Bahn­straße. Dort finde ich einen fer­ti­gen Tulpen­strauß um 6 Euro. 

9.15 Uhr: Wenige Meter neben der Blu­men­hand­lung lachen mich Orangen und Zitro­nen an, die in Kisten vor dem türkischen Geschäft liegen. Das bringt mich auf die Idee, einen Obst­salat zu machen — Orangen, Limet­ten, Zitro­nen, Kiwis, Bana­nen, Äpfel und Birnen…mmmh das wird gut. Als ich den Verkäufer um ein Foto bitte, bemerke ich die neugieri­gen Blicke einer anderen Kundin. Ich erk­läre, dass ich für meinen Einkaufs­blog fotografiere und sie sagt, sie habe das schon auf Face­book gese­hen. So ein Echo freut mich. Und weil ja bald Woch­enende ist, nehme ich auch gle­ich Gemüse mit, so bin ich gut ver­sorgt. 18 Euro habe ich bezahlt. Sup­pen­grün ist auch dabei. Das führt mich zum näch­sten Vös­lauer Einkauf.…

9.30 Uhr: In der Fleis­chhauerei Ivankovits werde ich bald Stam­m­gast sein, glaube ich. Ich kaufe Rind­fleisch, Schwein­skar­ree, Käse und wieder eine Blunz’n. Und ich lasse mir — weil’s so bequem ist — wieder Brot in Scheiben schnei­den. Ein paar Nudeln und ein kleiner Schnaps — das Woch­enende kann kom­men. Verkäuferin Mar­tina bedankt sich für die Erwäh­nung der neuen Vös­lauer Würsteln, einer Eigenkreation ihres Chefs Karl Ivankovits, im Blog und in der Zeitung. Es seien schon einige Leute hier gewe­sen, die noch keine Kun­den waren und hät­ten nach den Würsteln gefragt. Mar­tina bekommt einen Anruf, eine Kundin bestellt Fisch. Ich wusste nicht, dass man hier auch Fisch bekom­men kann. “Ja, jeden Fre­itag haben wir Fis­chmenü, das wird natür­lich frisch gemacht, man kann gle­ich drauf warten”, sagt Mar­tina. Aber auch an allen anderen Tagen bietet Ivankovits ein frisches Mit­tags­menü an, die Liste kann man sich vorab holen. Mar­tina ist näm­lich gel­ernte Köchin. Wieder was Neues erfahren. Mein Einkauf kostet 36 Euro.

Heute habe ich also 60 Euro in Bad Vös­lau aus­gegeben — und damit, wie ich glaube, meinen Woch­enendbe­darf gedeckt. Länger als eine halbe Stunde habe ich für den Einkauf nicht gebraucht. Vergessen habe ich Olivenöl. Muss ich mein Gemüse eben mit But­ter anrichten. Ich fahre jetzt nicht noch extra dafür in ein Geschäft.
Die ganze Zeit geht mir übri­gens ein blitzblaues Ten­nis­rock­erl nicht aus dem Sinn, das eine deutsche Spielerin bei den Aus­tralian Open trug. Lei­der weiß ich keine Marke — und es gibt ja kein Sport­geschäft mehr in Bad Vös­lau… Was tun? Ivankovits-Verkäuferin sagte mir, es gebe doch ein Sport­geschäft, und zwar im Fach­mark­tzen­trum, eines, das keiner kenne…aber eher mit Fußball-Schw­er­punkt. Das macht mich neugierig. Vielle­icht führt mich mein Weg bald dort hin.

Chwalas Tulpen­strauß schmückt meinen Tisch. Und jetzt kommt tat­säch­lich auch noch die Sonne raus…

Was ist der Bad Vös­lauer Einkaufs-Blog: Hier geht’s zu meinen Motivenchwala

türke

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