Was luft noch in der Sommerarena?

Die Zir­kus­prin­zes­sin: Der bei­spiel­lo­se Erfolg Emme­rich Klmns in den 1920er- und 1930er-Jah­ren ist untrenn­bar mit Namen wie Hubert Marisch­ka oder Bet­ty Fischer ver­bun­den – in den Hnden sol­cher Pro­fis muss­te jedes gut gemach­te Werk ein Erfolg wer­den. Heu­te dar­an anzu­schlie­en, ist nicht ein­fach. In Baden verlt man sich auf opu­len­te Aus­stat­tung, blen­den­de Cho­reo­gra­phie, gut dis­po­nier­tes Orches­ter und seri­se Per­so­nenf­hrung – zwei­fel­los eine erfreu­li­che Lsung.

Wenn man einen Voll­blut­kom­di­an­ten vom For­mat eines Erich Schley­er in der Rol­le des Prin­zen Ser­gius Wla­di­mir hat und ein zau­ber­haf­tes Buff­o­paar – Kat­rin Fuchs und Roman Mar­tin – dazu noch Franz Fdin­ger als kst­li­chen Gra­fen Sas­kusin, dann kann man es schon ver­schmer­zen, dass die Frs­tin Fedo­ra Palins­ka (Ursu­la Pfitz­ner) und Mis­ter X (Mar­tin Mhle) nicht ganz so hhen­si­cher sind, wie man es sich wnschen wrde. ‑mad

Ter­mi­ne: 27./28. Juli sowie am 5., 6., 17., 18., 23. 26., 27., 29. August.

Kar­ten: 02252/42547

Der Bet­tel­stu­dent: Dass Ernst August Oberst Ollen­dorf Gou­ver­neu­er von Kra­kau Grfin Lau­ra Now­al­s­ka nur auf die Schul­ter geksst hat, wur­de zu einem all­seits bekann­ten Ohr­wurm.

Millckers Bet­tel­stu­dent ist sein erfolg­reichs­tes Werk. Das Libret­to von Zell und Gene ist anspre­chend, die Musik ein wah­rer Melo­di­en­rei­gen. Bhnen­bild und Kost­me von Pan­te­lis Des­syl­las, insze­niert vom erfah­re­nen Direk­tor Robert Herzl, diri­giert vom Haus­ka­pell­meis­ter Franz Josef Brez­nik – das sind aus­ge­zeich­ne­te Vor­aus­set­zun­gen fr eine erfolg­rei­che Auffhrung: Die Ten­re Tho­mas Sig­wald und Kip Wil­born ver­ste­hen es, als pol­ni­sche Patrio­ten die Her­zen der Damen­welt zu erobern und natrlich auch die ihrer ange­be­te­nen Lau­ra (Anke Berndt) und Bro­nis­la­wa (Frau­ke Schfer). Da auch die Neben­rol­len hchst kom­di­an­tisch besetzt sind, war das ein wirk­lich stim­mi­ger Abend ‑mad-

Gespielt wird noch am 29., 30. Juli sowie am 1., 10. 11., 19., 20., 22., und 30. August und am 2./3. Sep­tem­ber.

Kar­ten: 02252/42547

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