Zahlreiche Reaktionen zur Tierheim-Debatte

Die Vor­wür­fe der Frau War­ner gegen den ehe­ma­li­gen Tier­heim­lei­ter Hel­mut Wurg­litsch bezie­hen sich auf die Jah­re 2004+2005. Erst jetzt das Schwei­gen zu bre­chen hat eine außer­or­dent­lich schie­fe Optik. War­um hat die Obfrau nicht schon damals die nöti­gen Kon­se­quen­zen gezo­gen? Die­se Unter­las­sung lässt nur einen Schluss zu.
Muss Frau Dob­ner nun mit allen Kräf­ten von der Tat­sa­che ablen­ken, dass ihre „Wahl“ zur Obfrau des Ver­eins nach wie vor über­aus umstrit­ten ist?
Durch­aus mög­lich ist auch, dass Frau War­ner sich nun für ihre Anstel­lung bei der Obfrau revan­chiert. Zusätz­lich tau­chen immer wie­der Gerüch­te auf, in denen man Frau War­ner die Tier­heim­lei­tung ver­spro­chen haben soll.
Mehr als ver­ständ­lich ist, dass man in Zei­ten wie die­sen einen so gut bezahl­ten Teil­zeit­job behal­ten möch­te. Wie die Obfrau mit Mit­ar­bei­tern ver­fährt, die sich nicht koope­ra­tiv ver­hal­ten ist auch Frau War­ner nicht fremd. Scha­de nur, dass sich Frau War­ner nun von der Obfrau in die­ser Form benüt­zen lässt. Wann besinnt sich die Obfrau endlich?
Ist ihr nicht begreif­lich zu machen, dass es eine Schan­de ist Mit­ar­bei­ter der­art zu miss­brau­chen? Wer von uns wür­de, wenn er um sei­ne Anstel­lung ban­gen muss, nicht auch ver­su­chen, dem Arbeit­ge­ber dien­lich zu sein?
Wir hof­fen sehr, dass der Ein­satz von Frau War­ner für die Tie­re und den Tier­schutz nicht dar­un­ter lei­den wird. Ihr Enga­ge­ment für die Tie­re und das Tier­heim sind unumstritten.
Mari­on Lath
Lis­te Jaco­by Wurglitsch

Wir sind durch Frau War­ner Mit­glie­der des Bade­ner Tier­schutz­ver­eins gewor­den. Wir ken­nen sie schon seit vie­len Jah­ren, wis­sen, wie sehr sie sich für alle Tie­re ein­setzt, nicht nur im Tier­heim, auch pri­vat. Etli­che Katzenbaby´s wur­den von ihr gesund gepflegt und auf gute Plät­ze ver­mit­telt. Vier die­ser Tie­re haben bei uns ein zu Hau­se gefun­den. Vie­le Vögel wur­den von die­ser Frau auf­ge­zo­gen und wie­der in die Frei­heit ent­las­sen. Auch Wild­tie­re, wie Eichkätzchen,S ieben-Schläfer,Steinmarder, Igel,j a sogar Füchse,wurden und wer­den von ihr lie­be­voll auf­ge­zo­gen, bei Bedarf über­win­tert und wie­der aus­ge­wil­dert. Wir fra­gen uns, ob auch die­ser ehe­ma­li­ge Tier­heim­lei­ter­Wurg­litsch jemals so viel Tier­lie­be, Enga­ge­ment und Kom­pe­tenz gehabt hat? Von ihm hört man in der­Pres­se nur über Poli­tik-Wirt­schaft-Kos­ten! Von wah­rem Tier­schutz dürf­te die­ser Herr aber kei­ne Ahnung haben.
Mari­on und Gün­ther, e‑mail

Him­mel­schrei­end sind die Anschul­di­gun­gen die Frau War­ner. Wie lan­ge will die Obfrau eigent­lich „ihre“ Mit­glie­der für dumm ver­kau­fen. Es dreht sich einem förm­lich der Magen um, wenn man liest, zu wel­chen Maß­nah­men Frau Dob­ner jetzt greift, um ihre umstrit­te­ne Posi­ti­on als Obfrau zu recht­fer­ti­gen. War­um sagt Frau War­ner nicht klar, dass sie die Toch­ter der „bes­ten“ Freun­din von Frau Dob­ner ist. Durch die Für­spra­che der Obfrau kam es zur Anstel­lung von Frau Warner.
Es ver­steht sich von selbst, dass Frau War­ner nun ver­sucht, das ihre bei­zu­tra­gen, um Frau Dob­ner zu unter­stüt­zen. Die Mit­tel, zu denen sie dabei greift, zei­gen aber um so deut­li­cher, dass unter der Obfrau Dob­ner Packe­lei und Freun­derl­wirt­schaft im Tier­schutz­ver­ein an der Tages­ord­nung sind.
Wehe denen, die sich die­sem Ver­hal­ten entgegenstellen.
Sei es der Vor­stand oder der Tier­heim­lei­ter. Weg muss, wer sich gegen Dob­ner und „ihre“ Kum­pa­ne stellt. Dass es hier um vie­le per­sön­li­che Inter­es­sen geht und der Tier­schutz für die­se Men­schen an letz­ter Stel­le ran­giert ist ein­deu­tig erkennbar.
War­um sonst klam­mert sich Frau Dob­ner der­ar­tig ver­bis­sen an ihre Posi­ti­on als Obfrau.
Ob sie jemals wie­der bei einer Wahl mit den Vor­zugs­stim­men der Tier­schüt­zer rech­nen kann bezweif­le ich sehr.
Fami­lie Kell­ner, Tribuswinkel

Anschei­nend wis­sen eini­ge Wurg­litsch-Anhän­ger, die ich NIE im Tier­heim gese­hen habe, alles bes­ser als die­je­ni­gen, die etli­che Jah­re mit Herrn Wurg­litsch gear­bei­tet haben.
Fak­ten sind:
l Herr Wurg­litsch wur­de in den letz­ten 2 Jah­ren mehr­mals zurecht­ge­wie­sen. Ohne Erfolg!
l Es wur­de uns vom Vor­stand eine Media­to­rin zur Ver­fü­gung gestellt. Alle woll­ten eine Eini­gung, außer Wurg­litsch, der brach die Sit­zun­gen ein­fach ab.
l Mir wur­de nie die Tier­heim­lei­tung ver­spro­chen! Dies wäre auch gar nicht mög­lich, da vom Gesetz her nur jemand mit aka­de­mi­schem Titel oder ein­schlä­gi­ger Fach­aus­bil­dung ein Tier­heim lei­ten darf.
l Ich bin nie­man­dem ver­pflich­tet, außer den Tieren.
l Es ist rich­tig, dass mei­ne Mut­ter mit Fr. Dob­ner befreun­det war, doch ohne der nöti­gen Kom­pe­tenz wäre ich sicher nicht schon so lan­ge im Tierheim.
l Tat­sa­che ist: Mei­ne Mut­ter ist vor fast zwei Jah­ren ver­stor­ben. Ich hal­te es für niveau- und pie­tät­los, sich über Ver­stor­be­ne in den Medi­en zu äußern. Doch diver­se Wurg­litsch-Anhän­ger gehen im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes „über Lei­chen“. Wenn Mensch­lich­keit bei die­sen Leu­ten so schnell auf der Stre­cke bleibt, wie ver­hält es sich dann bei der Tier­lie­be? (gekürzt)
 Mar­ti­na Warner,
 Kottingbrunn

Ich war bis Okto­ber 2005 ehren­amt­lich im Tier­heim Baden tätig. Die Vor­wür­fe, die Frau Mar­ti­na War­ner gegen Herrn Wurg­litsch erhebt, sind eine Saue­rei. Hier mei­ne Bemer­kun­gen zu den ein­zel­nen Punkten:
l Kat­zen­seu­che 2004: Sehr wohl hat der dama­li­ge Tier­heim­lei­ter Wurg­litsch Tier­arzt Hol­per um Hil­fe ersucht. Doch Hol­per hat nur die rou­ti­ne­mä­ßi­gen Koh­le­pul­ver ver­ord­net. Hät­te er Stuhl­pro­ben ent­nom­men, hät­te er fest­ge­stellt, dass es sich nicht um gewöhn­li­chen Durch­fall han­del­te son­dern um die Kat­zen­seu­che. Ich selbst habe 2001 einen Schä­fer­rü­den aus dem Tier­heim zu mir nach Hau­se genom­men, der durch eine Durch­fall­erkran­kung auf 18 Kilo abge­ma­gert ist. Durch die lieb­lo­se Behand­lung sei­tens Hol­per lei­det der Hund bis heu­te an einer schwe­ren Darm­krank­heit. Ich möch­te Frau War­ner dar­an erin­nern, dass sie selbst ursprüng­lich die größ­ten Beden­ken gegen Hol­per hat­te. Ist sie inzwi­schen einer Gehirn­wä­sche unter­zo­gen wor­den durch Frau Dobner?
l Jeder her­ein­kom­men­de Hund wur­de tier­ärzt­lich unter­sucht. Die Kos­ten sind natür­lich dem Tier­be­sit­zer anzu­rech­nen. Es ist nicht Herr Wur glitsch, der ent­schei­den kann, ob ein Tier­be­sit­zer sein Tier wie­der zurück­be­kommt. Dafür ist nur der Amts­tier­arzt zuständig!
l Herr Wurg­litsch konn­te man­che aggres­si­ven Hun­de tat­säch­lich nicht auf­neh­men. Nie­mand konn­te ja zu die­sen in die Box und Herr Wurg­litsch woll­te kei­nen Mit­ar­bei­ter gefährden.
l 100 Leu­te pro Wurg­litsch waren bei der Gene­ral­ver­samm­lung, aber nur 15 pro Dob­ner. Es ist nicht rech­tens, dass sie 1000 Unter­stüt­zungs­er­klä­run­gen für sich zähl­te. Die­se Men­schen haben viel­fach ihre Tier­schutz­ver­eins-Mit­glieds­bei­trä­ge noch nicht bezahlt. Rei­ne Freun­derl­wirt­schaft! Wenn es eine Gerech­tig­keit gibt, dann müs­sen die­se Leu­te raus aus dem Tierschutzverein.
Ich bin bereit, alle mei­ne Aus­sa­gen vor Gericht unter Eid zu wiederholen.
 Hel­ga S., Unterwaltersdorf

zum ange­spro­che­nen Arti­kel der Frau Warner
„Wurg­litsch ist kein Tierfreund!“ 

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