Selbsthilfe fr pflegende Angehrige in Wr. Neustadt

Am 13. Sep­tem­ber prsen­tier­te sich die neue Selbst­hil­fe­grup­pe fr Angeh­ri­ge von des­ori­en­tier­ten, hoch­be­tag­ten Men­schen mit dem Namen Die Spu­ren­su­cher im Fest­saal des Wie­ner Neustd­ter Stadt­heims.

Sozi­al­stadtrtin Gabrie­le Pusch­nig begrte die Gste und mode­rier­te die gut besuch­te Start­ver­an­stal­tung. Nach Gru­wor­ten von Brger­meis­ter Bern­hard Mller infor­mier­ten der Neu­ro­lo­ge Dr. Mar­tin Oma­sits und Andrea Stei­ger, die aka­de­mi­sche Lei­te­rin des Pfle­ge­diens­tes im Stadt­heim, mit Fach­bei­trgen. Danach stell­te sich das Team der Selbst­hil­fe­grup­pe vor: DGKS Dia­na Rei­sen­au­er (Lei­te­rin), DGKS Susan­ne Postl und DGKP Mar­tin Schei­ber.

Die Spu­ren­su­cher bie­ten fol­gen­de Leis­tun­gen an:

  1. Erfah­rungs­aus­tausch in einer Dis­kus­si­ons­run­de zur Bewl­ti­gung gemein­sa­mer Pro­ble­me im Umgang mit demen­ten Angeh­ri­gen.
  1. Infor­ma­tio­nen und Tipps aus der spe­zi­el­len vali­die­ren­den Pfle­ge (wie etwa die Anre­gung der fnf Sin­ne und der Umgang mit pro­ble­ma­ti­schen Ver­hal­tens­wei­sen wie z.B. Unru­he, vern­der­ter Tag-Nacht-Rhyth­mus, Rck­zug in die Ver­gan­gen­heit). Zie­le sind die Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­litt, die Stress­re­duk­ti­on der Betrof­fe­nen und ihrer zu betreu­en­den Angeh­ri­gen sowie eine sach­li­che und emo­tio­na­le Unterst­tzung.
  1. Infor­ma­tio­nen zu fach­rzt­li­chen, psy­cho­lo­gi­schen, phar­ma­ko­lo­gi­schen und juris­ti­schen Fra­gen durch fach­kom­pe­ten­te Per­so­nen.
  1. Bera­tung ber Anwen­dung von Hilfs­mit­teln, Bun­des­pfle­ge­geld­ge­setz, Inan­spruch­nah­me der Haus­kran­ken­pfle­ge, usw.

Sozi­al­stadtrtin Gabrie­le Pusch­nig freut sich, dass es in Wie­ner Neu­stadt ein wei­te­res Ange­bot im Sozi­al­be­reich gibt: Die Grup­pe wen­det sich an Angeh­ri­ge des­ori­en­tier­ter hoch­be­tag­ter Men­schen, da die­se sehr hufig Betreu­ung und Pfle­ge zu Hau­se ber­neh­men. Wesent­lich ist hier der Erfah­rungs­aus­tausch zur gegen­sei­ti­gen sach­li­chen und emo­tio­na­len Unterst­tzung. Durch die Kom­pe­tenz der qua­li­fi­zier­ten Mit­ar­bei­te­rIn­nen des Pfle­ge­teams des Stadt­heims soll die Betreu­ung der Angeh­ri­gen in der Fami­lie erleich­tert wer­den.

Auch ers­te Zusam­men­tref­fen der Selbst­hil­fe­grup­pe wur­den bereits fixiert: am 26. Sep­tem­ber und am 14. Novem­ber 2006, jeweils von 18.30 bis 20.30 Uhr, im Fest­saal des Stadt­heims. Tele­fo­ni­sche Aus­knf­te ber die Selbst­hil­fe­grup­pe Die Spu­ren­su­cher gibt es in der Ver­wal­tung des Stadt­hei­mes unter 02622/89820–948.


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