Kurzentrum: Der „Motor“ stottert

Das neue Kur­zen­trum, hei ersehn­te Wirt­schafts-Motor fr Bad Vslau, wur­de vor einem Jahr erff­net. Die Aus­las­tung lsst aller­dings bis­her zu wnschen brig, was von jedem Spa­ziergn­ger beob­ach­tet wer­den kann.

Die knall­bun­te 420 Bet­ten-Burg steht rela­tiv leer. Im idyl­li­schen Frei­be­cken und im angren­zen­den Lie­ge­raum tum­meln sich nur ver­ein­zel­te Kurgs­te.
Direk­tor Flo­ri­an Schnwet­ter spricht von einer nur 35-pro­zen­ti­gen Bele­gung der Bet­ten. Fr ihn ist das aller­dings eine nor­ma­le Ent­wick­lung.

Anlauf­zeit bis zu 3 Jah­re
Im nach Bad Vslau zweit­jngs­ten Knig-Kur­zen­trum, in Bad Blei­berg, habe sich gezeigt, dass die Anlauf­zeit bei zwei bis drei Jah­ren lie­ge.
Die gut ein­gef­hr­ten Knig-Huser in Bad Schnau und Bad Hring sei­en ein hal­bes Jahr im Vor­aus aus­ge­bucht.

War­ten auf Kas­sen­ver­trag
Nach wie vor verfgt das Vslau­er Kur­zen­trum nicht ber einen Ver­trag mit der N Gebiets­kran­ken­kas­se. Im Novem­ber wur­de der Antrag auf ber­nah­me der ambu­lan­ten Behand­lun­gen durch die Kas­se abge­lehnt. Wir blei­ben trotz­dem dran, sagt Flo­ri­an Schnwet­ter.
Eben­so wren fr das Kur­zen­trum Kas­sen­ver­trge fr lnge­re Kur­auf­ent­hal­te wnschens­wert. Unser Antrag luft. Aller­dings lie­gen der­zeit alle neu­en Antrge auf Eis, berich­tet Schnwet­ter, da der Haupt­ver­band der Sozi­al­ver­si­che­rungs­trger neue Qua­litts­kri­te­ri­en fr Kuren aus­ar­bei­tet. Eine Ent­schei­dung knn­te in vier bis acht Wochen vor­lie­gen.
Im Durch­schnitt aller von der Fir­ma Knig betrie­be­nen Kur­zen­tren liegt der Anteil der Kas­sen-Pati­en­ten bei etwa 40 Pro­zent. Der (ber­wie­gen­de) Rest sind Pri­vat-Pati­en­ten.

Der­zeit 80 Beschftig­te
Der Aus­las­tung ange­passt sind die Beschftig­ten: Der­zeit haben wir eine Tiefst­stand von 80. Je nach Buchungs­la­ge hat­ten wir bis­her bis zu 95 Beschftig­te. Bei Voll­aus­las­tung wrden wir 140 Mit­ar­bei­te­rIn­nen brau­chen, sagt Schnwet­ter. Groe Kndi­gungs­wel­len gibt es im Kur­zen­trum Vslau nicht. Es ist eher so, dass wir – wenn kein Bedarf ist – frei wer­den­de Pos­ten vor­ber­ge­hend nicht nach­be­set­zen.

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