Baden: Josefsplatz wird umgestaltet

In ihrer ers­ten Pres­se­kon­fe­renz als neue Brger­meis­te­rin der Stadt Baden prsen­tier­te Eri­ka Aden­sa­mer (VP) die Ergeb­nis­se der Sozi­al­raum­ana­ly­se.

Die­se Stu­die der TU Wien unter­such­te den Josefs­platz und den Htzen­dorf­platz hin­sicht­lich bau­li­cher Struk­tur, mgli­cher Kon­flik­te, Ver­kehr, Funk­tio­na­litt und Sicher­heit. Abschlie­end wur­den auch eini­ge Emp­feh­lun­gen zur Ver­bes­se­rung der Plt­ze abge­ge­ben.

Klei­ne Pro­ble­me

Im gro­en und gan­zen wur­den bei­de Plt­ze als funk­tio­nie­rend bezeich­net. Pro­ble­me gebe es vor allem zu bestimm­ten Sto­zei­ten, wenn ver­schie­de­ne sozia­le Grup­pen auf­ein­an­der pral­len.

In rund 30 Inter­views mit Anrai­nern und Geschfts­leu­ten an den Plt­zen und dar­ber hin­aus bei Pas­san­ten-Befra­gun­gen stell­te sich her­aus, dass es ein sub­jek­tiv emp­fun­de­nes Unbe­ha­gen gegen­ber auf­fal­len­den sozia­len Grup­pen gebe, vor allem gegen­ber den – so der O‑Ton der Bevlke­rung – Trank­le­rIn­nen am Josefs­plaz.

Die TU-Exper­tIn­nen emp­feh­len die ein­heit­li­che Umge­stal­tung der Bus- und Bad­ner Bahn-Hal­te­stel­len am Josefs­platz und die geziel­te (und demons­tra­ti­ve) Betreu­ung der auf­fl­li­gen Grup­pen durch Street­wor­ker. Am Htzen­dorf­platz soll vor allem die Beleuch­tung ver­bes­sert wer­den.

Wir Bade­ner-Kri­tik

Viel Geld, wenig Neu­es, kri­ti­siert wir bade­ner-Gemein­der­tin Chris­ti­ne Wit­ty in einer Aus­sen­dung. Die Stu­die habe 30.000 Euro gekos­tet, aber nichts gebracht, was man nicht mit ein wenig Haus­ver­stand selbst wis­sen htte knnen. Wir bade­ner waren auch die ein­zi­ge Frak­ti­on, die sich gegen die TU-Stu­die aus­ge­spro­chen hat­ten und zuvor lie­ber ver­schie­de­ne ande­re Manah­men aus­pro­bie­ren htten wol­len. Wit­ty: Unter ande­rem haben wir schon vor der Stu­die sozia­le Platz­be­treu­ung gefor­dert! Stadt-Che­fin Eri­ka Aden­sa­mer zu die­ser Kri­tik: Es ist schn, wenn sich das Ergeb­nis der Stu­die mit unse­rer Erfah­rung deckt. Aber es ist auch wich­tig, knf­ti­ge Arbeit auf einer wis­sen­schaft­lich fun­dier­ten Arbeit auf­bau­en zu knnen. Von Geld­ver­schwen­dung kann da kei­ne Rede sein.

Refe­renz-Stu­die

Prof. Jens Dang­schat, der Lei­ter der Stu­die, sei immer­hin eine Kory­phe der Raum­pla­nung. Er hat in den Std­ten Ber­lin und Ham­burg mas­siv geforscht und geplant. Fr Dang­schat sei die Sozi­al­raum­ana­ly­se Baden eine wich­ti­ge Refe­renz-Stu­die im Bereich der mit­tel­gro­en Std­te.

Es wird bereits gear­bei­tet

Die TU-Emp­feh­lung, am Htzen­dorf­platz (Bahn­hofs-Park) die Beleuch­tung zu ver­bes­sern, wird bereits umge­setzt, berich­tet DI Madrei­ter von der Bau-Abtei­lung. (Kom­men­tar S. 6)

Die Bade­ner Street­wor­ker wur­den auch schon beauf­tragt, ein Betreu­ungs­kon­zept fr den Josefs­platz zu ent­wi­ckeln.

Die bau­li­che Umge­stal­tung des Hal­te­stel­len-Berei­ches am Josefs­platz wird ab Herbst begon­nen. Unter Ein­bin­dung der Bevlke­rung, ver­spricht Brger­meis­te­rin Aden­sa­mer.

Kei­ne Fuzo Brey­er­strae

Eine neu­er­li­che Absa­ge kommt aller­dings – wie von ihrem Vor­gn­ger Brei­nin­ger – auch von Aden­sa­mer in Rich­tung eines Anlie­gens der Grnen. Die­se hat­ten immer wie­der vor­ge­schla­gen, die Brey­er­strae zu einer Fugn­ger­zo­ne umzu­ge­stal­ten – im Sin­ne einer wei­te­ren Ver­kehrs­be­ru­hi­gung im Zen­trum. Aden­sa­mer dazu: Ende Juni wur­de in Baden auch eine fun­dier­te Ver­kehrs-Stu­die durch­gef­hrt. Deren Ergeb­nis­se wer­den im Herbst vor­lie­gen. Vor­aus­schau­end kann ich aber schon sagen, dass die Ver­kehrs­strme eine Sper­re der Brey­er­strae wohl nicht zulas­sen wer­den.

Ein Gedanke zu „Baden: Josefsplatz wird umgestaltet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.