Psychiatrie: Nun doch keine Container?

Die Bade­ner Psych­ia­trie wird nun doch nicht – wie mehr­fach ange­kn­digt und berich­tet – in Con­tai­nern errich­tet.

Statt des­sen wird die Psych­ia­trie ab 1. Okto­ber 2007 in einem Genos­sen­schafts­bau beim Roten Kreuz in der Bade­ner Rathgasse/Kanalgasse (nahe dem Spi­tal) unter­ge­bracht. Die Genos­sen­schaft woll­te in die­sem Haus ursprn­glich nach eige­nen Anga­ben „Betreu­tes Woh­nen“ eta­blie­ren. Das muss nun bis 2012 war­ten. Erst dann – wenn das neue Bade­ner Spi­tal fer­tig sein wird – wird auch die Psych­ia­trie fix im Spi­tals­neu­bau unter­ge­bracht wer­den. Und das „Betreu­te Woh­nen“ kann sei­nen ursprn­gli­chen Zweck erfl­len – ein Wohn­haus fr lte­re Men­schen, in dem es auch Pfle­ge­ein­rich­tun­gen gibt.

Rund um den Genos­sen­schafts­bau hat­ten sich in den letz­ten Wochen eini­ge Gerch­te gerankt. Kei­ner wuss­te, was da gebaut wur­de. Durch Zei­tungs­be­rich­te wur­de jetzt bekannt, dass hier die Psych­ia­trie vor­ber­ge­hend eta­bliert wird – mit rund 30 Bet­ten (plus 10 tages­kli­ni­schen), denen 2008 wei­te­re 30 (plus wei­te­re 10 tages­kli­ni­sche) fol­gen sol­len. Die Anrai­ner sind aller­dings ver­un­si­chert. Dazu sei kein Grund, sagt der rzte-Chef im Bade­ner Spi­tal, Prim. Pidlich. Die Psych­ia­trie sei eine „Medi­zin wie jede ande­re“. Die neue psych­ia­tri­sche Abtei­lung in Baden ent­spre­che dem dezen­tra­len Psych­ia­trie-Kon­zept des Lan­des. Ein Teil der Gug­gin­ger Pati­en­tIn­nen wird in ande­ren Gebie­ten des Lan­des unter­ge­bracht.

Die neue Abtei­lung in Baden soll im End­aus­bau von 20 rztIn­nen, 50 Schwes­tern und Pfle­gern sowie 11 The­ra­peu­ten betreut wer­den.

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