Wenn Traum, Wunsch, Angst und Realitt verschmelzen

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Mit einer auer­ge­whn­li­chen Auffhrung unter dem Titel IrR­re­al berei­chert die Bion­dek­bh­ne kom­men­des Wochen­en­de das Indus­trie­vier­tel­fes­ti­val.

Was kann gese­hen wer­den, was will gese­hen wer­den? Was ist real, was irre­al? Wie defi­niert sich unse­re Wahr­neh­mung.

IrR­re­al ist ein Kri­mi auf ver­schie­de­nen Rea­litts­ebe­nen, indem sich die bei­den Grup­pen IrRe­al und Forced Emo­ti­ons mit der Fra­ge beschfti­gen, wie die Gren­zen von Traum, Wunsch, Angst und Rea­litt mit­ein­an­der ver­schmel­zen.

Baden, die idyl­li­sche Kur­stadt, ist Schau­platz einer packen­den Sto­ry, die sich kon­se­quent der Echt­zeit-Film-Tech­nik unter­ord­net. Die Schau­spie­le­rIn­nen agie­ren in der Regie von Wal­ter Lexml­ler vor meh­re­ren Kame­ras und wer­den direkt mit­hil­fe ein­ge­spiel­ter Tech­ni­ker auf eine Lein­wand pro­ji­ziert. Das Spiel lebt vom Green-Box-Effekt und wird zust­zlich von klei­nen Moni­to­ren unterst­tzt. Die Zuse­her ste­hen vor der Ent­schei­dung, die Akteu­re vor der Kame­ra, oder das fer­ti­ge Pro­dukt auf der Lein­wand zu betrach­ten. Mit zuneh­men­dem Tem­po ver­lie­ren sie die Ori­en­tie­rung und wis­sen nicht mehr, was real auf der Bhne geschieht und was zuge­spielt wird.

Unter­malt wird das Stck von einer Live-Band, die durch akzen­tu­ie­ren­de Geru­sche und pas­sen­de Film­mu­sik den Pro­zess des mul­ti­me­dia­len Schau­spiels unterst­tzt.

Urauffhrung: 6. 9. 2007

Wei­te­re Vor­stel­lun­gen: 7., 8. und 9. 9. 2007
jeweils 19:30 im Fest­saal BG Bion­dek­gas­se

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