EU sagt Alkohol-Missbrauch den Kampf an

Die EU sagt dem Miss­brauch von Alko­hol den Kampf an. Die Kom­pe­ten­zen zur Bekmp­fung des Alko­hol­miss­brauchs lie­gen vor allem bei den Mit­glied­staa­ten. Das Euro­pi­sche Par­la­ment hat sich aber nun im Rah­men eines Berichts dafr aus­ge­spro­chen, dass die EU die Mit­glied­staa­ten in ihren Anstren­gun­gen gegen den Alko­hol­miss­brauch unterst­t­zen und glo­ba­le Zie­le in die­sem Zusam­men­hang for­mu­lie­ren muss. „Gef­hr­li­cher und schdli­cher Alko­hol­kon­sum ist ein erheb­li­cher Krank­heits­fak­tor und eine Bedro­hung fr die ffent­li­che Gesund­heit. Scht­zungs­wei­se 55 Mil­lio­nen Erwach­se­ne in der EU gef­hr­den ihre Gesund­heit durch ris­kan­ten Alko­hol­kon­sum“, stellt die SP-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Karin Schee­le dazu fest.

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Der Bericht umreit ganz klar die Prio­rit­ten, die es zu ver­fol­gen gilt: Schutz von Kin­dern und Jugend­li­chen, Sen­kung der Zahl der Ver­let­zun­gen und Todes­flle durch alko­hol­be­ding­te Ver­kehrs­un­flle und Bewusst­seins­bil­dung. „Der Kampf gegen den Alko­hol am Steu­er stellt hier eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung dar. Etwa jeder vier­te Stra­en­ver­kehrs­un­fall geht auf Alko­hol­kon­sum zurck und bei Jugend­li­chen stel­len Ver­kehrs­un­flle die hufigs­te Todes­ur­sa­che dar“, so Schee­le.

Das Euro­pi­sche Par­la­ment for­dert daher einen euro­pa­wei­ten Grenz­wert fr den Blut­al­ko­hol­ge­halt von Fahr­anfngern, der mglichst nahe an der Null-Pro­mill-Gren­ze lie­gen soll. „Um dies zu errei­chen und vor allem auch einen lnger­fris­ti­gen Nut­zen zu erzie­len, sind ver­schrf­te Kon­trol­len und auch eine Ver­schrfung der Stra­fen fr Alko­hol am Steu­er not­wen­dig“, for­dert die SP-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te.

Immer noch fehlt es auer­dem an einer ver­bes­ser­ten Bewusst­seins­bil­dung ber die Gefah­ren, die Alko­hol­miss­brauch mit sich bringt. Gera­de in der Schwan­ger­schaft. „Man kann davon aus­ge­hen, dass Alko­hol­kon­sum zu jedem Zeit­punkt der Schwan­ger­schaft ein grund­st­zli­ches Risi­ko fr das Kind dar­stellt und es kei­ne Gren­zen gibt, unter denen mit Sicher­heit kei­ne Schdi­gun­gen des Kin­des zu erwar­ten sind. Wenn auch Alko­hol­kon­sum in vie­len euro­pi­schen Lndern Teil der Kul­tur ist, muss das Bewusst­sein, gera­de in die­ser Fra­ge, deut­lich gestrkt wer­den“, schliet Schee­le.

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