Jubilumssaison im Mdlinger Stadttheater

Man blt­tert ein paar Mal den Kalen­der um, und schon exis­tiert das Stadt­thea­ter Mdling zehn Jah­re. Vori­ge Woche wur­den die neun neu­en Pro­duk­tio­nen der Jubil­ums-Sai­son vor­ge­stellt.

Zum Auf­takt geht es um Psych­ia­trie (und knn­te des­halb auch vie­le Lese­rIn­nen aus Baden inter­es­sie­ren): Peter M. Preiss­ler insze­niert Einer flog ber das Kuckucks­nest, bekannt als Film mit Jack Nick­ol­son. Pre­mie­re: 6. Okto­ber.

Einen ziem­lich extra­va­gan­ten Abend im Zrich des Jah­res 1917 gibt es ab 10. Novem­ber zu sehen: Tom Stop­pards Tra­ves­ties (Regie: Bru­no Max). Eine wich­ti­ge Rol­le spie­len dar­in die Her­ren Lenin, James Joy­ce und Dada. In vier Wor­ten: Die Welt­ge­schich­te als Far­ce.

Das Xmas-Spe­cial im Stadt­thea­ter Mdling ist einer Weih­nachts­kom­die von Albert Hus­son gewid­met. Rdi­ger Hent­z­schel insze­niert Wir sind kei­ne Engel – ein schwar­zes und kom­di­an­ti­sches Weih­nachts­mrchen der ande­ren Art, bekannt aus der Ver­fil­mung mit Hum­phrey Bogart und Peter Usti­nov. Pre­mie­re: 8. Dezem­ber

Nach den Engeln geht’s zu den Teu­feln. Bru­no Max insze­niert ein Dra­ma von John Webs­ter Weie Teu­fel – eine Tra­gi­kom­die um Macht, Lie­be Kar­rie­re und Mord, ange­sie­delt in einem sehr modern anmu­ten­den Renais­sance-Ita­li­en. Pre­mie­re: 12. Jnner 2008.

Ein Abend der Erin­ne­rung an Wien XXIV, also an den 24. Wie­ner Gemein­de­be­zirk, wird ab 16. Febru­ar auf­gef­hrt. Das Stadt­thea­ter will, solan­ge es noch mglich ist, aus dem Wis­sen der ber­le­ben­den schpfen. Gemein­sam mit Zeit­zeu­gen erin­nert man sich an die Jah­re 1938 bis 1954 als Mdling ein Teil von Gro-Wien war, eben der 24. Wie­ner Bezirk.

Nicht jugend­frei fr Unter 14-Jhri­ge ist Abend­winds Abend­mahl – Kein Abend fr Vege­ta­ri­er, ein gastro­so­phi­sches Ban­kett. Unter ande­rem geht’s um das letz­te kuli­na­ri­sche Tabu – den Kan­ni­ba­lis­mus. Kon­zept und Insze­nie­rung: Bru­no Max. Pre­mie­re: 1. Mrz

Eine Kom­die aus dem Deutsch­land im 2. Welt­krieg ist Gip­fel­kon­fe­renz (Deut­sche Fas­sung von Hel­mut Qual­tin­ger). Hit­ler und Mus­so­li­ni tref­fen ein­an­der mit gro­em Pomp zum Staats­be­such – ein clow­nes­kes Kam­mer­spiel fr zwei Kom­di­an­tin­nen. Insze­nie­rung: Her­mann J. Kog­ler. Pre­mie­re: 29. Mrz

Shake­speares Die Irr­fahr­ten des Peri­kles – Frst von Tyros kommt am 26. April auf die Bhne. Bru­no Max insze­niert die Geschich­te von Peri­kles, der als Mischung aus Her­ku­les, dipus und klein­asia­ti­schem James Bond mit einem Schuss bibli­schem Hiob daher­kommt

Die letz­te Pre­mie­re der Jubil­ums­sai­son ist Peter Shaf­fers Kom­die im Dun­keln - die Geschich­te eines pltz­li­chen Strom­aus­falls, der fr die betrof­fe­nen Per­so­nen alle nur denk­ba­ren Ver­wick­lun­gen zur Fol­ge hat. Pre­mie­re: 7. Juni.

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