Ohne Regenschirm zum Papst

Mehr als 15.000 Papst-Pil­ger drng­ten sich am 9. Sep­tem­ber im inne­ren Stifts­hof des Hei­li­gen­kreu­zer Zis­ter­zi­en­ser­klos­ters, um beim Besuch von Papst Bene­dikt XVI. live dabei zu sein.

Die Orga­ni­sa­ti­on des Jahr­hun­dert-Ereig­nis­ses im Her­zen des Wie­ner­wal­des klapp­te feh­ler­los. Selbst Bezirks­haupt­mann Dr. Hel­mut Leiss war beein­druckt: Ich war in der Ein­satz­zen­tra­le der Poli­zei. Das war alles per­fekt orga­ni­siert, sowohl von der Poli­zei als auch vom Stift.

In Hei­li­gen­kreuz waren rund 170 Poli­zei­be­am­te, 110 Feu­er­wehrmnner des Unter­ab­schnit­tes Baden, 60 Rot-Kreuz-Mit­ar­bei­ter, 50 jun­ge Mnche sowie 200 jugend­li­che Ord­ner im Ein­satz. Ohne die Hil­fe der vie­len Frei­wil­li­gen wre das nicht mglich gewe­sen, bedank­te sich Stifts­bau­meis­ter Arnold Link, der fr die Orga­ni­sa­ti­on des Gro­er­eig­nis­ses ver­ant­wort­lich war, bei den Hel­fern. Die Flo­ria­nis des Unter­ab­schnit­tes Baden hat­ten sich sofort bereit erklrt, beim Papst­be­such gra­tis den Ver­kehr zu regeln.

Sicher­heit ging vor

Enorm war nicht nur der orga­ni­sa­to­ri­sche, son­dern auch der sicher­heits­tech­ni­sche Auf­wand. Fr Papst Bene­dikt wur­de die Auen­ring­au­to­bahn gesperrt und kurz­zei­tig auch die A2 beim Kno­ten Vsen­dorf.

Beim Ein­tritt in den Stifts­hof muss­ten alle Besu­cher ihre Taschen lee­ren. So muss­te auch Pfaffstt­tens Brger­meis­ter, Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­ter Chris­toph Kainz, sein Taschen­mes­ser abge­ben. Ver­bo­ten waren auch Fla­schen, die als Wurf­ge­gen­stnde htten die­nen knnen, und trotz des Wet­ters auch Regen­schir­me.

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