Erika Adensamers Sozial-Offensive

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Badens Stadt-Che­fin Eri­ka Aden­sa­mer (Bild) lt mit einer Sozi­al-Offen­si­ve auf­hor­chen. Erst krz­lich ver­sprach sie 300 neue Kin­der­gar­ten­plt­ze fr die Stadt. Jetzt fol­gen neue Initia­ti­ven. Die Oppo­si­ti­on schlft aber auch nicht…

Schon ab dem nchs­ten Schul­jahr sol­len auch zwei­ein­halb­jh­ri­ge Kin­der einen Kin­der­gar­ten­platz in Baden haben. Stadt-Che­fin Eri­ka Aden­sa­mer scht­zt, dass 300 neue Plt­ze oder 20 neue Grup­pen geschaf­fen wer­den mssen. Auch einen Kin­der­gar­ten-Neu­bau schliet Aden­sa­mer da nicht aus. Bis 2010 soll das Aus­bau­pro­gramm abge­schlos­sen sein. Doch damit nicht genug.

Mehr Geld frs Hei­zen

Schon in der kom­men­den Gemein­de­rats­sit­zung (Diens­tag, 6. Novem­ber) steht eine Novel­lie­rung der Brenn­stoff­ak­ti­on auf der Tages­ord­nung.

Wor­um gehts dabei? Ab 2008 sol­len nicht nur – wie bis­her – bedrf­ti­ge Senio­rIn­nen in den Genuss der Brenn­stoff-Gut­schei­ne kom­men, son­dern alle sozi­al bedrf­ti­gen Bade­ner Brge­rIn­nen. Sprich: Allein­ste­hen­de Per­so­nen mit nicht mehr als 800 Euro Net­to-Ein­kom­men im Monat oder Paa­re mit nicht mehr als 1100 Euro net­to im Monat erhal­ten einen 115 Euro-Gut­schein fr den Kauf von Brenn­stoff. Damit wur­den auch die Gut­schei­ne um 15 % erhht. Aden­sa­mer: Die Brenn­stoff­ak­ti­on ist eine tra­di­tio­nel­le frei­wil­li­ge Sozi­al­ak­ti­on der Stadt Baden. Mit der Novel­lie­rung errei­chen wir eine Ver­bes­se­rung auf allen Lini­en.

wir bade­ner-Gemein­der­tin Chris­ti­ne Wit­ty gehen die Ver­bes­se­run­gen nicht weit genug. Mit der 15%ige Erhhung der Frde­rung wird gera­de ein­mal die Infla­ti­on, nicht aber die exor­bi­tan­ten Ener­gie­preis­stei­ge­run­gen abge­deckt. Wit­ty erin­nert dar­an, dass noch in der Gemein­de­rats­sit­zung im Sep­tem­ber die VP einen wir bade­ner-Dring­lich­keits­an­trag zur Aus­wei­tung der Bade­ner Brenn­stoff­ak­ti­on abge­lehnt hat. Eri­ka Aden­sa­mer: Die 15%ige Erhhung ist ein Anfang. Wir mssen auch auf unser Bud­get ach­ten und ein­mal schau­en, wie stark die Brenn­stoff-Akti­on mit den neu­en Richt­li­ni­en ange­nom­men wird.

Mehr Geld fr Sozi­al­diens­te

Aden­sa­mer for­dert auch eine Auf­sto­ckung des Gel­des fr die sozia­len Diens­te Hilfs­werk, Volks­hil­fe und Cari­tas. Pro Ein­satz­stun­de sol­len knf­tig 1,50 Euro gewhrt wer­den (bis­her 1,20 Euro) – eine Erhhung um 25 Pro­zent. Die For­de­rung der Brger­meis­te­rin wird vor­aus­sicht­lich Wirk­lich­keit wer­den.

Weni­ger sicher ist, ob eine For­de­rung von Grn-Gemein­der­tin Andrea Kin­zer in die Tat umge­setzt wer­den wird.

Mehr Geld fr Schler?

Die Grne for­dert jetzt nmlich erneut (wie es auch schon die SP vor ihr tat) die Schler­frei­fahrt auf den Bade­ner City­bus-Lini­en.

Kin­zer: Die Kids knnen im Stadt­ge­biet den R Rau­hen­stein oder den O Vslau mit ihren Frei­fahrts-Aus­wei­sen benut­zen. Woh­nen sie von der Sta­ti­on wei­ter ent­fernt, so wan­dern sie vor­bei an City­bus­sta­tio­nen, wo Bus­se hal­ten, die sie mit ihren Aus­wei­sen nicht bent­zen drfen. Es gibt zwar Schul­fahrts­bei­hil­fen des Finanz­am­tes. Doch die gel­ten erst, wenn der Weg zur nchs­ten unent­gelt­li­chen Befrde­rungsmglich­keit lnger als 2 Kilo­me­ter ist, so die Grne. Kin­zer fin­det frhe­re Aus­sa­gen von Stadt-Che­fin Aden­sa­mer unver­schmt. Aden­sa­mer hat­te gemeint, 1,20 Euro pro Tag und Kind fr einen City­bus-Fahr­schein sei­en den Fami­li­en zumut­bar.

Die For­de­rung von Grn-Gemein­der­tin Kin­zer: Fr die Kids, fr die es kei­ne ande­re opti­ma­le ffent­li­che Alter­na­ti­ve als den City­bus gibt, muss die Stadt Baden Richt­li­ni­en erlas­sen! Und das wer­den die Grnen in der nchs­ten Gemein­de­rats­sit­zung auch for­dern.

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