Jetzt doch keine Volksbefragung!

In sei­ner auer­or­dent­li­chen Gemein­de­rats­sit­zung vom 1. Novem­ber beschloss der Leobers­dor­fer Gemein­de­rat ein­stim­mig, eine Volks­be­fra­gung in Sachen Rat­haus­platz abzu­hal­ten. Ter­min ist der 2. Dezem­ber 2007.

Hin­ter­grund: Ein von der Leobers­dor­fer Brge­rin Hel­ga Ruwurm ein­ge­brach­ter Initia­tiv­an­trag hat­te die erfor­der­li­che Zahl an regul­ren Unter­schrif­ten (360, 338 wren not­wen­dig gewe­sen) erge­ben. Wenn per Initia­tiv­an­trag die Abhal­tung einer Volks­be­fra­gung ver­langt wird, und wenn die­ser Initia­tiv­an­trag 10 Pro­zent der Stim­men aller Wahl­be­rech­tig­ten trgt, dann ist die­sem Antrag vom Gemein­de­rat statt­zu­ge­ben.

Die Durchfhrung der Volks­be­fra­gung wird 5000 Euro kos­ten. Aber wir brau­chen dar­ber nicht zu dis­ku­tie­ren. So etwas zu ver­lan­gen, ist das demo­kra­ti­sche Recht jeden Brgers, argu­men­tier­te Vize­brger­meis­ter Andre­as Ram­har­ter.

Im Beschluss war eine Klau­sel ent­hal­ten: Soll­te die Antrag­stel­le­rin auf die Durchfhrung der Volks­be­fra­gung ver­zich­ten, kann die­se auch unter­las­sen wer­den. Eine Rck­nah­me des Gemein­de­rats­be­schlus­ses ist dann nicht ntig, weil es sich um einen Soll-Beschluss han­delt, der das Behar­ren des Antragstellers/der Antrag­stel­le­rin vor­aus­setzt.

Und genau das pas­sier­te jetzt: Hel­ga Russ­wurm ver­zich­te­te noch vor der geplan­ten Auf­la­ge­frist (7. Novem­ber) auf die Abhal­tung der Volks­be­fra­gung. Die­se Befra­gung brau­chen wir logi­scher Wei­se nicht. Ich habe die Gemein­de frist­ge­recht davon in Kennt­nis gesetzt. Unser Ziel, nmlich die Ret­tung der Bume, haben wir erreicht. Somit erspa­ren wir der Gemein­de 5000 Euro so hoch wren nmlich die Kos­ten fr eine Volks­be­fra­gung gewe­sen., erklrt Hel­ga Russ­wurm. Das Kapi­tel Volks­be­fra­gung ist somit vom Tisch, der Ter­min fr den 2. Dezem­ber fllt.

Bereits im Jnner soll mit der vlli­gen Neu­ge­stal­tung des Rat­haus­plat­zes begon­nen wer­den. Ich habe immer ein offe­nes Ohr fr die Bevlke­rung. Jeder htte sei­ne Ide­en vor­brin­gen knnen, sag­te Brger­meis­ter Bosch schon vor lnge­rer Zeit, als kri­ti­sche Stim­men zu den Umge­stal­tungs­pl­nen laut wur­den. Nach­dem die Bevlke­rung jedoch an der Gestal­tung anschei­nend nicht viel mit­re­den woll­te, wer­den sich alle ber­ra­schen las­sen mssen, wie ihr neu­er Rat­haus­platz tat­schlich aus­se­hen wird. Dann ists aller­dings unn­tig zu nrgeln und alles bes­ser zu wis­sen die Frist dazu ist abge­lau­fen!

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