Reden wir bers Geld

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Ist es jour­na­lis­ti­scher Popu­lis­mus oder ein Schrei nach mehr sozia­ler Gerech­tig­keit, wenn der­zeit wie­der hef­tig ber Poli­ti­ker­bez­ge debat­tiert wird?

Wer will dar­ber rich­ten, ob Brger­meis­te­rIn­nen oder Abge­ord­ne­te ihr Geld wert sind?

Ande­rer­seits: Wer ent­schei­det, wenn Mana­ge­rIn­nen in Gro­be­trie­ben ein Viel­fa­ches von Poli­ti­ke­rIn­nen ver­die­nen? Und wer sagt, dass eine Putz­frau mit 10 Euro die Stun­de und ohne jeg­li­che sozia­le Absi­che­rung gerecht ent­lohnt ist? Wer sagt, dass freie Dienst­neh­me­rIn­nen ganz legal um Weih­nachts- und Urlaubs­gel­der gebracht wer­den drfen?

Die neu auf­ge­flamm­te Neid-Debat­te mss­te nicht sein, behaup­te ich. Tat­sa­che aber ist, dass den meis­ten Men­schen auf­grund der Teue­run­gen immer weni­ger Geld im Brsl bleibt, dass immer mehr an der Armuts­gren­ze dahin­dmpeln, dass Frau­en fr glei­che Arbeit immer noch ein Drit­tel weni­ger bekom­men als Mnner. Tat­sa­che ist aber auch, dass Poli­ti­ke­rIn­nen nicht schlecht ver­die­nen und dass Unter­neh­mens­pro­fi­te ins Uner­mess­li­che und Undurch­schau­ba­re gestie­gen sind.

Und so ist es irgend­wie verstnd­lich, wenn das ein­fa­che Volk murrt und nicht ganz ver­ste­hen will, war­um die einen auf die But­ter­sei­te des Lebens gefal­len sind (gescho­ben wur­den?) und die (meis­ten) ande­ren nicht Und war­um die einen nicht genau sagen (wol­len), was sie ver­die­nen, und die ande­ren ein­fach nur noch die letz­ten Cents zusam­men­krat­zen.

Wie prak­tisch ist doch die alte noble Weis­heit ber Geld spricht man nicht! (Vor allem nicht, wenn mans hat) Wie prak­tisch ist es doch, immer und ber­all bil­li­gen Popu­lis­mus und die Neid-Gesell­schaft zu wit­tern.

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