Wegen 5000 Euro: Sohn attackierte Vater

Es war Sonn­tag Abend, kurz vor 21 Uhr. Ein 44-jhri­ger Bade­ner besuch­te sei­ne Eltern. Er war deut­lich alko­ho­li­siert. Sein Vater lag schon im Bett, der Sohn trat vor ihn hin und sag­te: Gib mir 5000 Euro!

Der Vater scht­tel­te den Kopf. Da geriet der Betrun­ke­ne in Rage und trat mit den Fen gegen sei­nen Vater. Er ver­letz­te sei­nen Vater dabei am Ell­bo­gen. Zust­zlich droh­te er ihm mit dem Umbrin­gen. Die Mut­ter rief die Ret­tung. Die Sanit­ter waren rasch vor Ort, doch der Betrun­ke­ne ran­da­lier­te wei­ter.

Also wur­de die Poli­zei geru­fen. Als der 44-Jhri­ge die Beam­ten sah, beschimpf­te er sie sofort laut­stark und spar­te dabei nicht mit vul­gren Aus­drcken. Die Beam­ten spra­chen ein Betre­tungs­ver­bot fr die elter­li­che Woh­nung aus.

Sie ent­schlos­sen sich, das Ret­tungs­au­to, mit dem der ver­letz­te Vater abtrans­por­tiert wur­de, zum Ther­men­kli­ni­kum zu beglei­ten. Aus gutem Grund, wie sich als­bald her­aus­stell­te.

Denn pltz­lich erschien der Sohn auch im War­te­raum der Ambu­lanz des Spi­tals – ran­da­lier­te wie­der und droh­te mit dem Umbrin­gen. Unmit­tel­bar nach die­ser Dro­hung woll­te er sich auch gleich auf sei­nen Vater str­zen, wur­de jedoch von den Poli­zei­be­am­ten dar­an gehin­dert. Er wur­de von den Beam­ten zu Boden gedrckt, und da er sich mit aller Kraft gegen die Fest­nah­me wehr­te, mit Hand­fes­seln fixiert. Am Stadt­po­li­zei­amt Baden wur­de ein Alko­test vor­ge­nom­men, und der ergab 1,16 Pro­mil­le.

Der Mann wur­de ver­haf­tet und in das Anhal­te­zen­trum beim Lan­des­ge­richt Wie­ner Neu­stadt ein­ge­lie­fert. Der ver­letz­te Vater ist inzwi­schen wie­der zuhau­se. Sei­nem Sohn droht eine Anzei­ge wegen ver­such­ten Rau­bes, gef­hr­li­cher Dro­hung und Krper­ver­let­zung.

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